Posts Tagged ‘dapd’

dapd: Vorschuss für Freie

19. Oktober 2012

Die insolvente Nachrichtenagentur dapd kommt ihren freien Mitarbeitern entgegen und zahlt ihnen Vorschüsse auf künftige Arbeiten, wenn sie wegen großer Außenstände in wirtschaftlicher Bedrängnis sind. Insolvenzverwalter Wolf von der Fecht bemüht sich derweil darum, nach neuen Investoren für die dapd-Unternehmen zu suchen. 
…mehr dazu im Newsletter des DJV

leMoMo am 29.10.2012: Die Agenturen…..

19. Oktober 2012
Stephanie Höppner vom Evangelischen Pressedienst epd, Korrespondentenbüro Leipzig, ist am Montag, dem 29. Oktober 2012 Gast unseres DJV-Stammtischs LeMoMo. Beim lockeren Gepräch geht es u.a. um folgende Fragen: Befindet sich der Agenturmarkt im Umbruch? Können sich Nachrichtenagenturen im Internetzeitalter überhaupt noch behaupten – und wenn ja, wie? Und natürlich sind auch die aktuellen Entwicklungen bei dapd Thema.
 
29.10.2012, 20 Uhr gehts los, wieder im Restaurant „Telegraph“ am Dietrichring.
 

Interessenten für dapd?

13. Oktober 2012

Für die insolvente Nachrichtenagentur dapd gibt es offensichtlich erste Kaufinteressenten.
mehr  Newsroom 

15.10.2012: N24 an dapd interessiert

dapd-Insolvenz: Infoveranstaltung in Berlin

12. Oktober 2012

Rund 50 Mitarbeiter und Freiberufler waren am 10. Oktober 2012 der Einladung des DJV zu einer Informationsveranstaltung zur dapd-Insolvenz gefolgt. Eine ausführliche Auswertung der Veranstaltung ist den Mitgliedern des DJV Sachsen per Email zugegangen.

Für die festen Mitarbeiter und Scheinselbständige kann Insolvenzgeld gezahlt werden, wenn eine Fortführung des Betriebes möglich erscheint. Das Insolvenzgeld umfasst auch Auslagen beispielsweise bei Dienstreisen. Das Insolvenzgeld muss mindesten zwei Monate nach Eröffnung der Insolvenz beantragtworden sein. Insolvenzgeld ist in der Höhe auf ein brutto von 4800 Euro  (Beitragsbemessungsgrenze Rentenversicherung Ost) begrenzt. Daraus resultiert der zu erwartende monatliche Nettobetrag für die Festangestellten. Hier daher nur einige Kurzinformation:

Für die freien Mitarbeiter des dapd gilt: Die aktuell verteilte Deckungszusage ist rechtlich wertlos. Den Freien ist daher zu raten, umgehend Rechnungen zu schreiben (Zahlungsziel sieben Tage) und ggf. zu mahnen. Die Zusammenarbeit sollte beendet werden, wenn der das Honorar nicht vor Ablauf von drei Wochen auf dem Konto eingegangen ist. Auftragsformulare sollten mit dem Hinweis auf das Zahlungsziel von sieben Tagen an dapd zurückgesandt werden.

Für Betroffene (feste und freie Mitarbeiter) der dapd-Insolvenz hat der DJV eine Info-Seite geschaltet. Persönliche Beratungen für Mitglieder des DJV Sachsen sind in der Geschäftsstelle in Dresden möglich (0351 252 74 64 bzw. per Email info@djv-sachsen.de  Jeweils Montags steht ganztägig unser Rechtsanwalt Carsten Lommatzsch (CL@djv-sachsen.de) für Beratungen zur Verfügung.

dapd-Insolvenz: Infoveranstaltung in Berlin

11. Oktober 2012

Der DJV hatte am Abend des 10. Oktober 2012 seine Mitglieder in Berlin zu einer Informationsveranstaltung zur dapd-Insolvenz eingeladen. (Informationen dazu demnächst hier)

Für Betroffene (feste und freie Mitarbeiter) der dapd-Insolvenz hat der DJV eine Info-Seite geschaltet. Persönliche Beratungen für Mitglieder des DJV Sachsen sind in der Geschäftsstelle in Dresden möglich (0351 252 74 64 bzw. per Email info@djv-sachsen.de  Am Montag steht ganztägig unser Rechtsanwalt Carsten Lommatzsch (CL@djv-sachsen.de) für Beratungen zur Verfügung.

Deckungszusagen und Vorkasse nach dapd-Insolvenz

8. Oktober 2012

Von Seiten der dapd-nachrichtenagentur GmbH gibt es Post. Der neue Geschäftsführer erteilt einzelnen Freien für einzeln bezeichnete, zukünftige Aufträge „Deckungszusagen“.  

Was das konkret bedeutet? Wer jetzt liefert, hat insolvenzrechtlich möglicherweise einen Schadensersatzanspruch gegen den Insolvenzverwalter, wenn das Geld am Ende doch nicht fließt. Also unter Umständen mehr als die übrigen „alten“ Forderungsgläubiger, die vermutlich eher nur Prozente von ihren Forderungen erhalten werden. 

Freie, die auf Grund der Insolvenz wirtschaftlich ohnehin am Boden liegen, müssen natürlich prüfen, ob sie so viel Vertrauen noch aufbringen wollen. Wer es sich leisten kann oder Alternativen hat, sollte unter Umständen antworten, dass nur noch geliefert wird, wenn das Geld innerhalb von maximal zehn Tagen eingeht. 

Nach anderen Aussagen gegenüber dem DJV wird seitens dapd gegenüber Freien per Vorkasse gearbeitet. Selbstverständlich wäre das für Freie die optimale Lösung und sollte daher – gerade bei aufwändigeren Projekten wie etwa Berichterstattung über Sporttermine im Ausland – in voller Höhe beansprucht werden. 

Der DJV vertritt die Anliegen seiner frei tätigen Kollegen in dieser Sache. Auf den DJV-Internetseiten ist für Mitglieder im Intranet der Zugang zur Mailingliste dapd eingerichtet. Weitere Informationen: www.djv.de

Beratungen und Auskünfte erteilt die Geschäftsstelle des DJV Sachsen

dapd-Insolvenz: Hinweise für Betroffene

4. Oktober 2012

Der DJV hat am Donnerstag (4.10.2012) den Risikokurs der Investoren der dapd-Nachrichtenagentur kritisiert.  Die Agentur hatte am Dienstag Insolvenz angemeldet. (Pressemitteilung)

Für Betroffene (feste und freie Mitarbeiter) der dapd-Insolvenz hat der DJV eine Info-Seite geschaltet. Persönliche Beratungen für Mitglieder des DJV Sachsen sind in der Geschäftsstelle in Dresden möglich (0351 252 74 64 bzw. per Email info@djv-sachsen.de  Am Montag steht ganztägig unser Rechtsanwalt Carsten Lommatzsch (CL@djv-sachsen.de) für Beratungen zur Verfügung, Beratungen vor Ort sind am Dienstag, dem 9. Oktober, auch in Leipzig möglich (Terminvereinbarungen: 0177 252 74 64).


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