Posts Tagged ‘BVT’

Elf Sachsen fahren zum Bundesverbandstag

1. November 2013

BVT [hprfoto]Hannover ist der Tagungsort des diesjährigen Bundesverbandstages des DJV. Rund 300 Delegierte kommen am Montag, dem 4. November 2013, für drei Tage aus allen Landesverbänden zusammen, um über aktuelle Aufgaben der Journalisten-Gewerkschaft zu diskutieren und um einen neuen Bundesvorstand zu wählen.  Bundesvorsitzender Michael Konken und die sechs derzeitigen Vorstandsmitglieder stellen sich erneut der Wahl.

Die Zukunft und die Finanzierung des Journalismus werden die beiden inhaltlichen Schwerpunkte der Antragsberatung bilden. Zum Auftakt führen am Nachmittag des Eröffnungstages Online- und Printjournalisten in einer Podiumsdiskussion in das Thema ein. Schwerpunkt sind auch die laufenden Tarifauseinandersetzungen an Tageszeitungen und Zeitschriften. Der DJV fordert in beiden Tarifbereichen sechs Prozent mehr Gehalt bzw. Honorar und die Einbeziehung der Onliner in die Tarifverträge. Weder Zeitungs- noch Zeitschriftenverleger waren in den ersten Tarifrunden zu Zugeständnissen bereit.

Der DJV Sachsen ist beim Bundesverbandstag 2013 mit elf Delegierten vertreten. Die Delegierten werden jeweils auf der Mitgliederversammlung des Landesverbandes gewählt.

Aktuelle Informationen aus Sicht des DJV Sachsen gibt’s hier in diesem Blog,
unter djv.de  sowie bei twitter unter dem hashtag #DJV13

Zweiter Beratungstag beim Verbandstag in Kassel

6. November 2012

Intensive Beratungen und personelle Entscheidungen bestimmten den zweiten Beratungstag beim Bundesverbandstag der derzeit in Kassel stattfindet. In Arbeitsgruppen wurden rund 60 Anträge diskutiert und für die abschließende Beratung im Plenum vorbereitet. Über zahlreiche Anträge wurde dann am Nachmittag bereits abgestimmt. Rund 270 Delegierte stimmten einstimmig einer Resolution des DJV Sachsen zu und bekräftigten so ihre Solidarität mit den Leipziger Journalisten Thomas Datt und Arndt Ginzel, die ab 13. November 2012 in einer Berufungsverhandlung im „Dresdner Journalistenprozess“ vor dem Landgericht Dresden stehen. Das Thema bestimmt den Verbandstag auch über die Beratungen hinaus: Der sächsische Landesverband ist in Kassel mit einem Informationsstand zum Rechtsstreit vertreten. Zahlreiche Delegierten haben sich einer Aktion des DJV Sachsen angeschlossen und bereits mehr als 200 Karten an den sächsischen Ministerpräsidenten unterschrieben.

Den Vormittag bestimmten personelle Entscheidungen. Es wurden Ehrenmitgliedschaften vergeben und die DJV-Vertreter für den Deutschen Presserat gewählt. Beide Male waren auch Kolleginnen aus dem Freistaat beteiligt. Sabine Bachert-Mertz von Quirnheim wurde Ehrenmitglied und Katrin Saft erneut in den Deutschen Presserat gewöhlt.

Sonderseiten

DJV-Verbandstag in Kassel eröffnet

5. November 2012

In Kassel hat am Nachmittag des heutigen 5. November 2012 der diesjährige Bundesverbandstag begonnen.  Den Auftakt lieferte eine Podiumsdiskussion zur Aus- und Weiterbildung. Die Bremer Professorin Beatrice Dernbach und die stellvertretende DJV-Bundesvorsitzende Ulrike Kaiser diskutierten mit Vertretern des DJV-Fachausschusses Junge Journalistinnen und Journalisten unter anderem darüber, wie zeitgemäß die Journalistenausbildung noch ist und welche Bedeutung die Weiterbildung gestandener Journalisten für den Erhalt der Qualität hat. Die Qualität des Journalismus ist eines der Hauptthemen des Treffens von rund 300 Delegierten aus allen Landesverbänden des DJV.

Neben der Aus- und Weiterbildung ist auch in diesem Jahr die Vergütung journalistischer Arbeit ein weiteres wichtige Thema. Die Delegierten werden über die Weichenstellungen für die im nächsten Jahr anstehenden Verhandlungen über neue Tarifverträge für Journalistinnen und Journalisten an Tageszeitungen diskutieren. Weitere Themen der inhaltlichen Diskussion auf dem DJV-Verbandstag dürften auch der Schutz geistigen Eigentums und die Notwendigkeit einer journalistenfreundlichen Reform des Urheberrechts sein.

Sonderseiten

DJV: Solidarisch mit Datt/Ginzel

5. November 2012

DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken hat sich bei seiner Rede vor dem Verbandstag der Journalistenorganisation mit den beiden ab nächster Woche erneut in Dresden vor Gericht stehenden Journalisten Arndt Ginzel und Thomas Datt solidarisch erklärt. Die Solidarität des DJV sei den beiden gewiss, sagte Konken vor den rund 300 Delegierten. „Leider geraten in diesem Land Journalisten vereinzelt immer noch unter den Verdacht der Nestbeschmutzung, wenn sie kritisch berichten, wenn sie Affären aufdecken, die vorher niemand für möglich gehalten hatte“, so der DJV-Bundesvorsitzende wörtlich.

In Kassel hat am Nachmittag des heutigen 5. November 2012 der diesjährige Bundesverbandstag des DJV begonnen. Der DJV Sachsen informiert an einem Info-Stand über das zurückliegende Verfahren und das bevorstehende Berufungsverfahren vor dem Landgericht Dresden.

http://www.djv.de/startseite/profil/der-djv/verbandstag-2012.html

Ab Montag: DJV-Verbandstag in Kassel

2. November 2012

Am Montag, dem 5. November 2012, beginnt in Kassel der diesjährige Bundesverbandstag. Die Qualität des Journalismus ist das Hauptthema des Treffens von rund 300 Delegierten aus allen Landesverbänden des DJV. Den thematischen Auftakt liefert eine Podiumsdiskussion am Eröffnungstag um 16.00 Uhr zur Aus- und Weiterbildung. Die Bremer Professorin Beatrice Dernbach und die stellvertretende DJV-Bundesvorsitzende Ulrike Kaiser diskutieren mit Vertretern des DJV-Fachausschusses Junge Journalistinnen und Journalisten unter anderem darüber, wie zeitgemäß die Journalistenausbildung noch ist und welche Bedeutung die Weiterbildung gestandener Journalisten für den Erhalt der Qualität hat.

Wichtiges Thema  in den Diskussionen wird neben der Aus- und Weiterbildung auch in diesem Jahr die Tarifpolitik sein. Die Delegierten werden die Weichenstellungen für die im nächsten Jahr anstehenden Verhandlungen über neue Tarifverträge für Journalistinnen und Journalisten an Tageszeitungen vornehmen. Weitere Themen der inhaltlichen Diskussion auf dem DJV-Verbandstag sind der Schutz geistigen Eigentums und die Notwendigkeit einer journalistenfreundlichen Reform des Urheberrechts, die Gemeinsamen Vergütungsregeln für Freie und der leichtere Zugang von Journalisten zu Informationen.

Dem Verbandstag liegen rund 70 Anträge vor. zwei Resolutionsanträge kommen vom DJV Sachsen, der in Kassel mit 11 Mitgliedern vertreten ist.

Sonderseiten

DJV-Gesamtvorstand behandelt Sachsen-Antrag

13. Januar 2012

Beim Bundesverbandstag, der im November 2011 in Würzburg stattfand, hat der DJV Sachsen eine Veränderung der Beitragsordnung für den Bundesverband vorgeschlagen. In seiner Januar-Sitzung (16.1.2012 in Darmstadt) wird sich nunmehr der Gesamtvorstand mit dem Vorschlag beschäftigen. Komprimiert läßt sich der Vorschlag des DJV Sachsen in folgender Formel darstellen, die für die monatliche Beitragszahlung eines Landesverbandes an den Bundesverband mit einer Mitgliederzahl (MZ) größer 600 gilt:

Landesverbände mit einer Mitgliederzahl unter 600 würden dann monatlich lediglich den Basisbeitrag von 2000 Euro an den Bundesverband zahlen. (Beim Anklicken der Formel gelangt man zu einer Excel-Tabelle zum Selbstrechnen)

Das Diagramm zeigt einen Vergleich der bisherigen Beitragsregelung zur vorgeschlagenen Variante.

Aufgrund des Basisbeitrages steigt der Beitrag des Landesverbandes erst ab 2000 Euro an. (blaue Linie - bisherige Regelung, rote Linie - neuer Vorschlag)

In der Begründung des Antrages heißt es u. a.: „Mehrere Landesverbände des DJV sind derzeit nicht in der Lage all ihren Verpflichtungen im Land und gegenüber dem Bundesverband aus eigner Kraft nachzukommen. Aus diesem Grunde schlägt der DJV Sachsen ein Beitragsmodell – bestehend aus einem Sockelbetrag und einem von der Zahl der Mitglieder abhängigen Beitrag – vor, das der unterschiedlichen Leistungskraft Rechnung tragen soll.“

In wenigen Tagen: BVT in Würzburg

1. November 2011

DJV Sachsen schlägt neue Beitragsordnung (LV-BV) vor

Der November ist im DJV traditionell die Zeit der Verbandstage. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, treffen sich jeweils in der ersten Novemberwoche Delegierte aller Landesverbände beim höchsten Gremium des Deutschen Journalisten-Verbandes. Diesmal tagt der Bundesverbandstag in Würzburg. Rund 120 Seiten Antragsmaterial liegt den Teilnehmern in diesem Jahr vor. Säuberlich und vor allem farblich getrennt nach Resolutionen, Sätzungsändernden Anträgen, Anträgen zur Medien- und Tarifpolitik oder zu den Themen Freie, Europa sowie Aus- und Weiterbildung/Berufsethik und …. zu Innerverbandlichem. Letzteren Komplex führt der Antrag des DJV Sachsen zu einer Neugestaltung der Beitragsordnung im Bundesverband an, ergänzt von ähnlichen Begehren des DJV-Landesverbandes Sachsen-Anhalt und des DJV Brandenburg. Komprimiert läßt sich der Vorschlag des DJV Sachsen in folgender Formel darstellen, die für die monatliche Beitragszahlung eines Landesverbandes an den Bundesverband mit einer Mitgliederzahl (MZ) größer 600 gilt:

Landesverbände mit einer Mitgliederzahl unter 600 würden dann monatlich lediglich den Basisbeitrag von 2000 Euro an den Bundesverband zahlen. (Beim Anklicken der Formel gelangt man zu einer Excel-Tabelle zum Selbstrechnen)

Das Diagramm zeigt einen Vergleich der bisherigen Beitragsregelung zur vorgeschlagenen Variante.

Aufgrund des Basisbeitrages steigt der Beitrag des Landesverbandes erst ab 2000 Euro an. (blaue Linie - bisherige Regelung, rote Linie - neuer Vorschlag)

Dazu der eingereichte Antrag des DJV Sachsen:

Der DJV-Verbandstag 2011 möge beschließen:

Der Bundesverbandstag empfiehlt dem Gesamtvorstand, das vom DJV Sachsen vorgestellte Finanzierungsmodell zu diskutieren und einen Beschluss herbeizuführen.

Begründung: 

Mehrere Landesverbände sind derzeit nicht in der Lage all ihren Verpflichtungen im Land und gegenüber dem Bundesverband aus eigner Kraft nachzukommen. Aus diesem Grunde schlägt der Antragsteller ein Beitragsmodell – bestehend aus einem Sockelbetrag und einem von der Zahl der Mitglieder abhängigen Beitrag – vor, das der unterschiedlichen Leistungskraft Rechnung tragen soll. Ein entsprechendes Modell wird der Antragsteller dem Plenum im Detail unterbreiten.

Den sächsischen Landesverband vertreten in Würzburg: Dr. Jürgen Schlimper, Helga Röstel, Ine Dippmann, Hartmut Weiße, Gisela Bauer, Reiner Thümmler, Tilo Berger, Andreas Herrmann, Klaus Wilk sowie Landesvorsitzende Sabine Bachert-Mertz von Quirnheim und Geschäftsführer Michael Hiller. Die Delegierten wurde zur Mitgliederversammlung des sächsischen Landesverbandes im Jahr 2010 in Leipzig gewählt.


<span>%d</span> Bloggern gefällt das: