Archive for the ‘Zeitschriften’ Category

Fünf Sachsen in den Fachausschüssen

26. Juni 2017

Bei der gestrigen Bundesgesamtsvorstandsstands (25.06.2017) in Hannover sind fünf Mitglieder des DJV Sachsen in die neuen Bundesfachausschüsse gewählt worden. Die Wahl war aufgrund der Neuregelung der Fachausschussarbeit im DJV nötig. Der Bundesverbandstag 2016 hatte beschlossen, dass die Bundesfachausschüsse nicht mehr wie bisher aus Vertretern aller Landesverbände bestehen sondern mit begrenzter Zahl vom Gesamtvorstand gewählt werden.

Gewählt wurden Holger Grigutsch (Tageszeitungen/Betriebsratsarbeit), Jürgen Schmidt (Rundfunk), Anja Mutschler (Presse-/Öffentlichkeitsarbeit), Jana Mundus (Junge/Zukunft) und Reiner Thümmler (Zeitschriften). Katalyn Vales wurde vom Bundesvorstand in die Kommission Chancengleichheit berufen.

Die Besetzungen wurden heute dem Gesamtvorstand mitgeteilt. Alle Gewählten sind Fachausschussverantwortliche im DJV Sachsen und gehören hier dem Landesgesamtvorstand an.

Foto [hprfoto]

Vielfalt in die Medien!

19. März 2017

„Jede*r fünfte Einwohner*in in Deutschland hat einen Migrationshintergrund, in den Redaktionsräumen dagegen nur jeder fünfzigste. Nachwuchskräfte aus Einwandererfamilien sind in den Ausbildungsgängen deutscher Medien nach wie vor unterrepräsentiert. In der Berichterstattung fehlt es an Perspektiven von Migrant*innen und an einer Darstellung gesellschaftlicher Vielfalt, die nicht von Stereotypen gekennzeichnet ist. Journalist*innen mit Migrationshintergrund werden aufgrund ihrer Kernkompetenz im Thema Migration häufig nur auf dieses Themengebiet in ihrer Arbeit reduziert.“ so die Neuen Deutschen Medienmacher.

Der DJV Sachsen will, gemeinsam mit Engagement Global und dem ECPMF (Europäisches Zentrum für Presse- und Medienfreiheit), Journalist*innen und Redaktionen in Mitteldeutschland dabei unterstützen, dies zu ändern, eine vielfältigere Berichterstattung zu ermöglichen.

Deshalb laden wir Sie ein, sich mit Kolleg*innen mit unterschiedlichen kulturellen und sprachlichen Kompetenzen und Wurzeln, auszutauschen, Wege für mehr Vielfalt in den Medien zu finden: vor und hinter den Kameras und Mikrophonen, an Redaktionstischen und in den Planungsstäben, Führungsetagen sowie Aufsichtsgremien.

Lassen Sie uns miteinander reden, Ideen entwickeln und über deren Umsetzung sprechen – wie beispielsweise über journalistische Tandempartnerschaften.

Kommen Sie zum Vernetzungstreffen „Vielfalt in den Medien“ mit Journalists in Exile – einer Kooperationsveranstaltung des DJV Sachsen mit Engagement Global und dem ECPMF:

  • Dienstag, den 21.03.2017
  • von 18 – 20 Uhr
  • in der Außenstelle der Engagement Global in Leipzig (Markt 10, 1.OG)

 

Wir freuen uns auf Sie! Anmeldungen bitte an: sabine.witt@engagement-global.de

…und die Fachausschüsse bleiben!

10. März 2017

Strukturdebatte steht seit rund drei Jahren auf der Tagesordnung aller Gremien des DJV. Beim Bundesverbandstag im November 2016 gab es dazu einen Antrag, der am Ende der Plenartagung verabschiedet wurde, sich gegenwärtig aber noch in einer juristischen Prüfung befindet. Der Bundesgesamtvorstand hat sich in seiner Februar-Sitzung nochmals mit dem Beschluss beschäftigt und eine erneute Abstimmung herbeigeführt. Der Neustrukturierung stimmte die Mehrheit der Landesverbände zu. Es gab eine Gegenstimme und vier Enthaltungen.

Auch die Landesverbände sind von der Neuregelung betroffen. Denn die Bundesfachausschüsse werden nun nicht, wie bisher, von Vertretern aus allen Landesverbänden gebildet, sondern nur noch von wenigen DJV-Mitgliedern, die im Bundesgesamtvorstand gewählt, beziehungsweise bestätigt werden. Zwei Fachausschüsse werden in Kommissionen fortgeführt.

Die Landesverbände gehen mit der Entscheidung unterschiedlich um. In anderen Landesverbänden wurde schon vor einiger Zeit umsortiert oder zusammengelegt. Im Nachbarverband Thüringen sieht man offensichtlich als eine Konsequenz die Abschaffung des Gesamtvorstandes alter Prägung, also ohne die „klassischen“ Fachausschüsse. Der Gesamtvorstand gilt im DJV satzungsgemäß als das höchste Gremium zwischen den Mitgliederversammlungen, Gewerkschafts- bzw. Verbandstagen. In die Gesamtvorstände sind neben den eigentlichen Vorständen (Landesvorstand oder Bundesvorstand) auch die jeweiligen Vertreter der Fachausschüsse und Regionalgruppen eingeschlossen.

Auch im DJV Sachsen hat sich der Gesamtvorstand mit den Neuregelungen beschäftigt. Veränderungen innerhalb des Landesverbandes wird es bei der Fachgruppenarbeit allerdings nicht geben. Wer zukünftig auf Bundesebene in den Fachausschüssen den DJV Sachsen vertreten wird, wurde auf der Gesamtvorstandssitzung am 4. März 2017 diskutiert. Da der weitere Ablauf der Neustrukturierung auf Bundesebene noch unklar ist, fordert der DJV Sachsen einen Zeitplan und klare Aufgabenstellungen für die Bundesfachausschüsse und Kommissionen, um dann die Vertreter vorschlagen zu können. Die derzeitigen Fachausschussvertreter stehen dafür zur Verfügung.(kmh)

 

Differenzierte Berichterstattung wünschenswert

10. Januar 2017

DJV-Vorsitzende Ine Dippmann bei Vortrags- und
Diskussionsabend in Bautzen

Dass die Frage, warum das Vertrauen in die Medien erschüttert ist, auch in Bautzen viele Menschen bewegt, zeigte sich in der großen Resonanz, welche die Vorlesung im Rahmen der „Bautzener Akademie“ am Montag hervorrief. Der Hörsaal in der Berufsakademie war brechend voll, als sich die sächsische Landesvorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes Ine Dippmann zu diesem Thema äußerte.

ine-und-medienZunächst einmal stellte sie fest, dass es „die“ Medien nicht gibt, denn das Spektrum sei sehr breit und spreche Menschen mit einer Gesinnung von ganz rechts bis ganz links an. Laut Umfragen sei das Vertrauen in unterschiedlich geartete Medien auch unterschiedlich groß.  So sei die Glaubwürdigkeit beispielsweise der Bildzeitung, aber auch der sozialen Medien ziemlich gering, während Lokalzeitungen immer noch einen recht großen Vertrauensvorschuss genießen.

Gründe dafür, dass laut den Umfragen 53 % der Befragten kein oder wenig Vertrauen in die Medien haben, sieht Ine Dippmann unter anderem darin, dass die Arbeit der sogenannten „Qualitätsmedien“ auf ein Bildungsbürgertum zugeschnitten scheint. Eher bildungsferne Schichten setzten dagegen auf die einfachen Erklärungsmuster der Populisten. Viele Nutzer der sozialen Medien ziehen sich auf isolierte Kommunikationsinseln im Internet zurück. Leider gebe es dann auch so gut wie keinen Austausch zwischen diesen Kommunikationsinseln.

In den Redaktionen der Zeitungen und Rundfunkanstalten herrsche dagegen ein breites Meinungsspektrum, weshalb die Berichterstattung in diesen Medien auch ausgewogener sein kann. Allerdings räumte Ine Dippmann auch ein, dass der Eindruck, dass einem Journalisten ihre Meinung aufdrücken wollen, durchaus entstehen kann. Die Bautzener konnten ihre eigenen leidvollen Erfahrungen damit machen, wenn einem ganzen Ort ein bestimmter Stempel aufgedrückt wird. Ine Dippmann ist auch klar, dass sich Aufreger besser verkaufen. „Damit müssen wir lernen, umzugehen“, sagte sie. Ihr sei auch klar, dass einmal verspieltes Vertrauen nur sehr schwer zurückzugewinnen sei. Sie wies Vermutungen zurück, dass die Journalisten von der Regierung „gesteuert“ würden.

Auf die Frage, was die Medien tun können, um Vertrauen zurückzugewinnen, hatte Ine Dippmann einen ganzen Vorschlags-Katalog parat. Unter anderem müssten sich Journalisten wieder auf ihre Grundwerte besinnen. Sie müssten objektiv berichten und klar zwischen Bericht und Meinung trennen. Sie müssten mehr auf ihr Publikum zugehen und den Dialog suchen sowie entsprechende Formate finden, die diesen Dialog befördern. Journaliste sollten zugeben, dass sie nicht alles besser wissen, ihre Arbeitsweise und auch ihre Grenzen offenlegen. Sie sollten zur Haltung der Aufklärung zurückfinden. Ihre eigene politische Haltung habe in ihren Berichten nichts zu suchen. Die Medien sollten nicht die Meinung bestimmen, sondern an der Meinungsbildung mitwirken.

ine-noch-fragenWenn es nach den Zuhörern gegangen wäre, hätte man im Anschluss an Ine Dippmanns Vortrag noch stundenlang weiterdiskutieren können. So gab es zum Beispiel viel Beifall für die Äußerung eines Teilnehmers, dass die Bewertung von Präsident Putin in den hiesigen Medien zu einseitig sei. Ine Dippmann stimmte zu, dass eine differenziertere Berichterstattung wünschenswert sei. Das betrifft auch den Syrien-Konflikt, wobei sie einschätzte, dass die Lage dort einfach zu unübersichtlich sei und der Informationsfluss spärlich.

Carmen Schumann
Fotos: Rolf Dvoracek

Mazowiecki-Preis wartet auf Bewerber

19. Dezember 2016

Einsendeschluss für den deutsch-polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis ist am 10. Januar

dpjp grenzkaro (1)Nur noch wenige Tage Zeit bleibt Journalisten und Medien, die sich am 20. Wettbewerb um den Deutsch-Polnischen Journalistenpreis 2017 beteiligen wollen.
Einsendeschluss ist der 10. Januar (Es zählt das Datum des Poststempels). Die Teilnahmebedingungen gibt’s unter www.medientage.org.

Der Polen-Koordinator der deutschen Bundesregierung, Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke, ruft die Journalisten beider Länder zur Teilnahme am Wettbewerb auf: „Deutsche sollten mehr über Polen wissen und Polen mehr über Deutsche. Medien transportieren dieses Wissen durch objektive und kritische, manchmal auch emotionale Berichterstattung. Nur wer um das tägliche Leben, die Wünsche und Hoffnungen, aber auch um die Geschichte des jeweils anderen weiß,  kann Vertrauen und Verständnis aufbauen. Auf diesem Weg ist in den vergangenen Jahren ungemein viel erreicht worden. Auch dank des Einfallsreichtums und des Engagements vieler Journalistinnen und Journalisten. Ich wünsche dem Jubiläums-Wettbewerb um den 20. Deutsch-Polnischen Journalistenpreis viele Einsendungen. Machen Sie mit!“

Der Preis wird in den Kategorien Print, Hörfunk und Fernsehen vergeben und ist jeweils mit 5.000 Euro dotiert, gestiftet von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, der Robert Bosch Stiftung, sowie sechs Partnerregionen – den deutschen Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und dem Freistaat Sachsen sowie den polnischen Woiwodschaften Lebuser Land (Lubuskie), Westpommern (Zachodniopomorskie) und Niederschlesien (Dolny Śląsk).

Der in gleicher Höhe von der Woiwodschaft Lebuser Land ausgelobte Sonderpreis „Journalismus in der Grenzregion“ wird von der Jury für einen Beitrag vergeben, der das Zusammenwachsen und die Veränderungen im Alltag in der Grenzregion dokumentiert und in einem Medium (Print, Hörfunk, Fernsehen), dessen Redaktion ihren Hauptsitz in einer der sechs Partnerregionen hat und von einem in den sechs Partnerregionen ansässigen Journalisten / Journalistin verfasst wurde. Die Gewinner werden im Rahmen der 10. Deutsch-Polnischen Medientage gekürt, die am 31. Mai – 1. Juni in der Woiwodschaft Lebuser Land stattfinden werden. Die Medientage stehen im Jahre 2017 unter dem Motto „Neue politische Realität – Folgen für die deutsch-polnischen Beziehungen“.

Teilnahmebedingungen und Wettbewerbsunterlagen sind wie bisher unter http://sdpz.org/aktuelles sowie auf der neuen Internetpräsenz www.medientage.org abrufbar. Dort stehen aktuelle Informationen über den Wettbewerb und die Medientage zur Verfügung. Die Seite ermöglicht, neuen Herausforderungen zu entsprechen sowie die Dynamik beider journalistischer Projekte modern darzustellen. So findet sich auf der Seite ein speziell für das Publikum der Medientage vorbereiteter Journalisten-Guide mit dem Titel „Deutschland und Polen – Unterschiedliche Gesichtspunkte zur Energiepolitik”. Der Guide wurde als Resultat des Workshops der Medientage 2016  „Energiepolitik und Umwelt in Polen und Deutschland – Investitionen in Energietechnik im Grenzgebiet“ im Auftrag der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit durch die Moderatoren Dr. Piotr Ziembicki, Krzysztof Baług und Hermann Schmidtendorf erstellt.

Fragen zu Einsendungen und zu Bedingungen beantworten in Deutschland Heidrun Müller (dpjp@sk.sachsen.de) und in Polen Magdalena Przedmojska (Tel.: +48 (22) 338 62 73)

Kalender: Sone und sone

28. November 2015

Es gibt Kalender, die geheimnisvolles verbergen und solche, die ihre Informationen permanent preisgeben und zum Planen einladen… Ab 1.12. hängen sie vielleicht für kurze Zeit ganz dicht beieinander: Adventskalender und DJV-Sachsen-Jahresplaner 2016*. Wer letzteren noch nicht hat, der kann ihn bis zum 30. November noch ordern und bekommt ihn garantiert gratis zugeschickt. Drauf ist alles was ein/e sächsische/r Journalist/in wissen muss. Von November bis Januar. Mehr Jahr geht kaum: (Sächsische) Feiertage, wichtige Termine, die Ferien der Kinder …und der P/L-Tag ist jeweils mit „Mo“ gekennzeichnet;-)
*Mitglieder des DJV Sachsen haben ihn immer!

Bestellen: bis 30.11.2015 über info@djv-sachsen.de

Journalismus in der Grenzregion

19. November 2015

dpjp grenzkaro (1)Ein Sonderpreis für „Journalismus in der Grenzregion“ gehört auch 2016 zum Preis-Repertoire des Deutsch-Polnischen Journalistenpreises. Vergeben wird er gemeinsam mit Auszeichnungen in den drei Kategorien Print, Hörfunk und Fernsehen. Die Veröffentlichungen müssen zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2015 gedruckt, gesendet oder im Internet veröffentlicht worden sein. Einsendeschluss ist der 10. Januar 2016.

Der Deutsch-Polnische Journalistenpreis wird von der Robert Bosch Stiftung, der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und sechs Partnerregionen – den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und dem Freistaat Sachsen sowie den drei Woiwodschaften Westpommern, Lebuser Land und Niederschlesien – gestiftet. dpjp2016Verkündet und geehrt werden alle Preisträger im Rahmen der Deutsch-Polnischen Medientage, die vom 11.-12 . Mai 2016 in Leipzig stattfinden.

Die bewährte professionelle Plattform bietet bereits zum 9. Male Journalisten und Medienexperten aus beiden Ländern die Chance zum gegenseitigen Austausch und zur persönlichen Begegnung. In einem Medienforum werden aktuelle und grundsätzliche Fragen der Berichterstattung im Umfeld der deutsch-polnischen Beziehungen aufgegriffen und mit hoch karätigen Experten in einer offenen Atmosphäre diskutiert und reflektiert. Dadurch wollen die Projektpartner den Dialog der Medienschaffenden zwischen Deutschland und Polen fördern. Die eingereichten Veröffentlichungen sollen dazu beitragen, das Wissen von Deutschen und Polen übereinander zu erweitern, das gegenseitige Verständnis von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft zu verbessern, das Alltagsleben auf beiden Seiten dem jeweiligen Nachbarn näher zu bringen und das Zusammenleben in der Europäischen Union zu fördern.

Ausschreibung Deutsch-Polnischer Journalistenpreis Tadeusz Masowiecki 2016    Polski

Wir suchen Pressefotos aus 25 Jahren!

17. Februar 2015

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, 

der DJV Sachsen besteht in diesem Jahr seit 25 Jahren. Aus diesem Anlass wollen wir die diesjährige Fotoausstellung in der Berliner Vertretung des Freistaates im Mai/Juni für die Präsentation der besten sächsischen Pressefotos der zurückliegenden Jahre nutzen. Mit dabei sind natürlich die preisgekrönten Bilder unserer zwei Fotowettbewerbe. Zusätzlich kann sich jeder Bildjournalist beteiligen. Da könnte sich durchaus auch ein Blick in die Bilderkiste lohnen!

Fotoausstellung 25 1 [hprfoto]
Alle Pressefotografen und Bildjournalisten sind aufgerufen: Schicken Sie uns Ihr bestes/liebstes Foto! Ausreichend ist eine Bild-Datei. Wir übernehmen dann die Entwicklung und Rahmung.

Einsendeschluss ist der 31.03.2015. Alle Einsender, deren Bilder verwendet werden, werden zur Eröffnung der Ausstellung am 12. Mai 2015 nach Berlin eingeladen. 

Einsendungen bitte an presse@djv-sachsen.de 

leMoMo: Kreuzer-Chef Andreas Raabe

25. Juli 2013
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
heiß ist es zurzeit in Leipzig. Heiß her ging es Ende Juni auf dem kreuzer-Podium, zu dem das Leipzig Magazin Mediengrößen titel_Juliaus ganz Deutschland und die Leser eingeladen hatte. Eine mutige Veranstaltung, denn immerhin hat sich der kreuzer selbst zum Thema gemacht: Es ging um die Lage des Lokaljournalismus, um Geld, gut erzählte Geschichten und (mögliche) neue Herangehensweisen.
Welche Schlüsse der Chefredakteur aus der Diskussionsrunde gezogen hat, was sich konkret verändern wird und was die Leser wirklich wollen, das fragen wir Andreas Raabe am besten selbst!
Und zwar am Montag, dem 29. Juli 2013, um 20 Uhr,
beim LeMoMo* im Französischen Garten der media city leipzig, Altenburger Str. 13.
Seid ihr dabei?
Beste Sommergrüße,
Ine Dippmann und Regina Raedler
PS: Um besser planen zu können, bitte eine kurze Zusage an rr@djv-sachsen.de.
* LeMoMo – der Stammtisch für Journalisten in Sachsen, immer am letzten Montag im Monat. Super, wenn ihr DJV-Mitglied seid, aber auch alle anderen jungen und junggebliebenen Kollegen sind herzlich willkommen.

DJV-Verbandstag in Kassel eröffnet

5. November 2012

In Kassel hat am Nachmittag des heutigen 5. November 2012 der diesjährige Bundesverbandstag begonnen.  Den Auftakt lieferte eine Podiumsdiskussion zur Aus- und Weiterbildung. Die Bremer Professorin Beatrice Dernbach und die stellvertretende DJV-Bundesvorsitzende Ulrike Kaiser diskutierten mit Vertretern des DJV-Fachausschusses Junge Journalistinnen und Journalisten unter anderem darüber, wie zeitgemäß die Journalistenausbildung noch ist und welche Bedeutung die Weiterbildung gestandener Journalisten für den Erhalt der Qualität hat. Die Qualität des Journalismus ist eines der Hauptthemen des Treffens von rund 300 Delegierten aus allen Landesverbänden des DJV.

Neben der Aus- und Weiterbildung ist auch in diesem Jahr die Vergütung journalistischer Arbeit ein weiteres wichtige Thema. Die Delegierten werden über die Weichenstellungen für die im nächsten Jahr anstehenden Verhandlungen über neue Tarifverträge für Journalistinnen und Journalisten an Tageszeitungen diskutieren. Weitere Themen der inhaltlichen Diskussion auf dem DJV-Verbandstag dürften auch der Schutz geistigen Eigentums und die Notwendigkeit einer journalistenfreundlichen Reform des Urheberrechts sein.

Sonderseiten

VG Wort: Konsequenzen aus Gerichtsurteil

22. Oktober 2012

Ein Urteil des Landgerichts München gegen die Verwertungsgesellschaft Wort hat möglicherweise Auswirkungen auf einige Wahrnehmungsberechtigte aus der Mitgliedschaft des DJV. Vergütungsansprüche aus dem Jahr 2009 verjähren zum Ende dieses Jahres. Die VG Wort hat in ihrer Mitteilung zur Hauptausschüttung 2012 auf die Feststellung des Landgerichts München und mögliche Folgen hingewiesen.

Autoren haben noch bis zum 31. Dezember die Möglichkeit, eventuelle Ansprüche aufgrund der Verteilung der Tantiemen für das Jahr 2009 geltend zu machen. Davon ausgeschlossen sind jedoch die Pressespiegelvergütung, die Sonderausschüttung METIS sowie die Fernseh- und Hörfunkvergütung.
Der DJV Sachsen rät seinen Mitgliedern, sich über den eigenen Wahrnehmungsvertrag und die für 2009 erhaltenen Vergütungen sachkundig zu machen (Auszahlungsinfo, Rückfrage bei der VG Wort) und dann ggf. Beratung beim Landesverband zu suchen, um mögliche Ansprüche aus dem Jahr 2009 zu klären. Ausführliche Informationen bieten die DJV-Homepage sowie die Seite der VG Wort www.vgwort.de

Information und Rückfragen beim DJV Sachsen: MH@djv-sachsen.de

Keine Presse! Nur Bilder von Einsatzkräften!

21. November 2011

Zunehmend werden die Medien mit Ereignisfotos durch Feuerwehr, Rettungsdienste oder Polizei versorgt. Beim diesjährigen Bundesverbandstag war dies ein heftig diskutiertes Thema. Gerade in schwach besidelten Regionen sind die Medien auf eine deratige „Zuarbeit“ angewiesen. In Städten und dicht besiedelten gegenden schwinden hingegen aufgrund dieser Handhabung die Chancen der Bildjournalisten. Wie steht es bei Ihnen?

Beantworten Sie bitte unsere Fragen oder schildern Sie Ihre Erfahrungen in einem Email: bilder@djv-sachsen.de  bzw unter Other im Formular.

Vielen Dank!

Sommerfest am Freitag!

4. Juli 2011

Am Freitag steigt die traditionelle Sommerparty des DJV Sachsen. Die Einladung zum diesjährigen Sommerfest (8. Juli 2011, Dresden, Hospitalstraße) gibt’s bei Klick auf die Karikatur von Norbert Scholz. Anmeldungenen sind noch möglich. Alle Informationen zum Sommerfest auf www.djv-sommerfest.de , jetzt auch eine kleines Handy-Video zu Hindernissen und Party 2009;-).

Betroffen sind alle!

29. April 2011

Der DJV setzt sich für faire und angemessene Tarifverträge für alle Journalistinnen und Journalisten in Zeitungs- und Zeitschriftenredaktionen ein. Am Verhandlungstisch mit den Verlegern geht es derzeit um Mantel- und Gehaltstarifverträge – und es geht darum, einen Dumping-Tarifvertrag für Berufseinsteiger zu verhindern. Tarifverträge sichern gleichwertige Arbeits- und Einkommensbedingungen für Redakteure. In den tarifflüchtigen Verlagen hingegen gibt es keine Gewähr dafür, dass ein Tarifergebnis übernommen wird. Die Bedingungen, unter denen Sie als Journalist in einem tarifflüchtigen Verlag arbeiten, hängen maßgeblich davon ab, ob Sie sich aktiv an den Tarifauseinandersetzungen beteiligen. Denn am Verhandlungstisch mit den Verlegern kann der DJV tarifflüchtige Verlage nicht in die Tarifbindung zwingen. Das können nur die Journalistinnen und Journalisten, die dort arbeiten. Deshalb ruft der DJV alle Journalistinnen und Journalisten im Printbereich auf: Werden Sie aktiv! Streiken Sie mit! Üben Sie Druck auf Ihren Verleger aus, dass er die Tarifverträge anwendet! Nur so haben Sie auf Dauer Anspruch auf angemessene und faire Arbeitsbedingungen.

Tarifinformation

leMoMo: Am 25.10. noch weiter!

20. Oktober 2010

Wer das letzte leMoMo*-Treffen mit Susanne Rummel verpasst hat, kann ihre Wende-Erfahrungen in „Weiter“ nachlesen. Denn die Kolleginnen dieser Leipziger Wochenzeitung haben das Thema von der gemütlichen Couch im Café Waldi direkt auf den Titel des nächsten Blattes gehoben. Es lohnt sich also, bei leMoMo vorbeizuschauen. Wir haben beschlossen das Netz noch ein bischen weiter zu knüpfen und den Chefredakteur von „Weiter“, Jonathan Fasel, einzuladen. Es wird eine kleine Geburtstagsparty, denn vor ziemlich genau einem Jahr erschien „Weiter“ zum ersten Mal in Leipzig. Ein mutiges Projekt von jungen Journalisten, die dem Zeitungssterben etwas entgegensetzen. „Entschleunigten Lokaljournalismus mit Herzblut“, wie sie selber sagen. Wie das funktioniert, welche Ziele die Redaktion von „weiter“ verfolgt und wer die Macher sind, darüber unterhalten wir uns ~ mit JONATHAN FASEL (http://nochweiter.de/) ~ am 25. Oktober 2010 ~ ab 20 Uhr ~ im Café Waldi, Peterssteinweg 10 in Leipzig ~ auch bei Mistwetter.

Der Treff ist offen für alle interessierten Journalisten, also fühlt Euch frei, diese Einladung weiterzuleiten. Rund um das Gespräch gibt es wieder Gelegenheit, Kollegen aus verschiedenen Branchen zu treffen und sich auszutauschen. Wir freuen uns auf Euch. Ine Dippmann und Regina Raedler *leMoMo: der Journalisten-Treff immer am letzten Montag im Monat

Linse versus Feder

13. Oktober 2010

Linse versus Feder – eine Premiere als Finale: Die Premiere glückte im zweiten Versuch. Der gemeinsame DJV-Kongress für Zeitschriftenredakteure und Bildjournalisten fand mit fünfeinhalbmonatiger Verspätung in leicht modifizierter Form nun doch noch statt. Am Wochenende traf direkt an der Alten Elbe Linse auf Feder sowie Pixel auf Prosa (und umgekehrt). Denn Magdeburg statt München hieß das neue Rezept, weil die Hauptstadt Sachsen-Anhalts mit dem Studiengang Bildjournalismus an der Fachhochschule Magdeburg-Stendal als Gastgeber offen stand. Das geriet finanziell vertretbar: 77 Anmeldungen (statt rund 70 für Ende April in München), die sich in 66 anwesenden Teilnehmern manifestierte, machten keine Absage nötig, die Termindopplung mit „Besser online“ schlug nicht großartig zu Buche.
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Kongresse… Konferenzen… Seminare

1. September 2010

In den nächsten Wochen bietet der DJV eine ganze Reihe interessanter Weiterbildungs- veranstaltungen an. Der DJV Sachsen lädt dazu herzlich ein und bittet, die Anmeldung möglichst nicht auf die lange Bank zu schieben. Am zweiten Oktober-Wochenende gibt es gleich zwei bundesweite Kongresse. Im München treffen sich die Onliner zu ihrem Jahreskongress „Besser online“  und in Magdeburg veranstalten die Fachausschüsse Bildjournalisten und Zeitschriften ihren gemeinsamen Kongress „Prosa trifft Pixel“. Weitere bundesweite Bildungsangebote im „Newsletter Seminare“ für Oktober und November 2010. 

Die Konferenz der Freien der Landesverbände Hessen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gibt es am 27.9.2010 bereits in ihrer fünfzehnten Auflage. Themen sind diesmal Versicherungsfragen, der Dresdner Journalistenkongress und mögliche Folgen für Freie Journalisten sowie Textanalysen und Fotoarbeiten für Wirtschaftsmagazine. 

Die Termine auf einen Blick:

27.09.2010 | Konferenz der Freien | Fulda
09./10.10.2010 | Prosa trifft Pixel | Magdeburg
09.10.2010 | Besser online | München

Zu diesen und weiteren Veranstaltungen stets auf unserer Internetseite entsprechende Verlinkungen! Für alle Veranstaltungen sind Anmeldungen direkt in der Dresdner Geschäftsstelle oder per E-Mail (info@djv-sachsen.de) möglich.

Bundesweite Aktion “Fotografen haben Namen”

29. April 2010

Eine Analyse sächsischer Tageszeitungen vom 23.04.2010 liegt uns jetzt hier vor.

Bundesweit wurden am Freitag, den 23. April 2010 – dem Welttag des Buches und des Urheberrechts – Tageszeitungen kontrolliert, ob Bilder mit korrekter Urhebernennung veröffentlicht wurden. Kriterium war, ob und wie die Namensnennung der Bildautoren erfolgte.

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Prosa trifft Pixel über München

24. Februar 2010

TERMINÄNDERUNG!
Die Veranstaltung wird auf den Herbst verschoben!
 

Es ist der allererste Kongress speziell für Zeitschriftenleute im 60-jährigen Deutschen Journalistenverband überhaupt. Und da sich die Autoren von Magazinen und Fachzeitschriften meist auf wertvollem Papier verewigen und dazu eine quasikünstlerische Symbiose mit ihren optischen Veredlern, den Fotografen, eingehen, lag es nahe – diese beiden Arten von Journalisten nun gemeinsam vorzuladen.

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