Archive for the ‘Soziales’ Category

Wie geht’s uns? Umfrage unter Freien

19. September 2013

Fragebogen Freie 2013 qDer DJV Sachsen befragt ab heute Journalistinnen und Journalisten, die als Freiberufler tätig sind, zu ihrer aktuellen Situation. Blickrichtung ist die Lage in der Branche insgesamt. Gefragt sind sowohl die in Sachsen zu erzielenden Umsätze, als auch der dafür erforderliche Aufwand und schließlich das zur Verfügung stehende Nettoeinkommen. Neben wichtigen demografischen Angaben sollen auch Erwartungen der Freien an den DJV ermittelt werden. Der Fragebogen kann online bearbeitet werden oder auf traditionellem Papierweg  angefordert, ausgefüllt und dann per Post oder Fax an die Geschäftsstelle in Dresden zurückgesandt werden. Der DJV Sachsen hat zuletzt 2003 eine Umfrage unter den Freien durchgeführt. Die Ergebnisse wurden damals auch mit der Situation 1993 (Auswertung 2003) verglichen. Im Landesverband sind gegenwärtig rund 55 Prozent der 1320 Mitglieder als Freie Journalisten registriert.

Online-Fragebogen  |  Fragebogen PDF  |  Auswertung (Dez 2013)

Petition: „KSK erhalten“ – jetzt unterschreiben

19. Juli 2013

KSK pngDie KSK-Petition des DTKV hat inzwischen über 22.000 Unterzeichner gefunden: Es fehlen aber noch 28.000, damit der Petitionsausschuss des Bundestags dazu berät. Daher die Bitte: Unterschreiben Sie auch wenn Sie (noch) nicht direkt betroffen sind.

Die Zeichnungsfrist läuft am 6.8. ab. Petition

DJV-Info 07/2013: ODJT, Sozialwerk, Sommerfest

28. Juni 2013

Newsletter DJV Sachsen

Hallo liebes Mitglied,

opunktder Sommer hat unter Journalisten einen Untertitel, zu dem wir in diesem Jahr etwas beitragen wollen: Eine ganz spezielle Saure-Gurken-Zeit gibt es nämlich beim Sommerfest, das wir – etwas schaumgebremst – am 12. Juli 2013 von 18 bis 22 Uhr als Grillparty feiern wollen. Und dazu passen ja bestens Saure Gurken! Für Trübsinn gibt es allerdings keinen Grund! Es wird wie in den Vorjahren für alles gesorgt sein. Selbst eine Tombola konnten wir wieder auf die Beine stellen. Sinn und Zweck der ganzen Chose ist auch 2013, mit einander ins Gespräch zu kommen und etwas gutes für das Sozialwerk zu tun. Dahin wandern die bei Tombola (3 € je Los) und Getränken (Bitte 1 € je Getränk einplanen) eingesammelten Münzen. Bitte melden Sie sich an! (falls noch nicht geschehen)

opunktDas Sozialwerk freut sich übrigens ganzjährig über eine Spende (Spendenkonto 7 934 938, BLZ 87070024) und steht allen Journalisten des Freistaates offen. Einen Unterstützungsantrag finden Sie jetzt auch hier im Internet. Nach wie vor steht das Angebot von Unterstützungsleistungen insbesondere für all diejenigen, die vom Hochwasser betroffen sind. Scheuen Sie sich nicht, einen Antrag zu stellen!

opunktDer DJV hilft also! Und er plant: Den Zweiten Ostdeutschen Journalistentag (ODJT) am 12. Oktober 2013 in Leipzig. Die Eckdaten und das Programm sind bereits im Netz und Meldungen schon jetzt möglich. Im August wird dann auch eine Online-Anmeldung frei geschaltet. Da uns unser Veranstaltungsort beim MDR in Leipzig (13. Etage des Hochhauses) nicht unendlich Platz bietet, lohnt es sich, rechtzeitig die Teilnahme anzumelden. Bitte denken Sie auch daran, dass zu der Veranstaltung rund 12000 Journalistinnen und Journalisten aus ostdeutschen DJV-Landesverbänden eingeladen sind. Wie ODJT geht, können Sie übrigens am Beispiel des Ersten Ostdeutschen Journalistentages nachvollziehen. Hier finden Sie einen Rückblick: www.odjt.de 

opunktBeim DJV Sachsen Mitglied zu sein lohnt sich. Und es lohnt sich auch, eine Kollegien oder einen Kollegen für den DJV zu begeistern. Mach Sie mit bei unserer Aktion Mitglieder+ 2013 und sparen Sie so die Hälfte des Beitrages und das neue Mitglied auch. Wie es genau geht finden Sie hier.     

Wir freun uns auf Ihre Mitwirkung und ein Treffen beim Sommerfest! 

Ihr DJV Sachsen

Übrigens: Zum Sommerfest am 12. Juli können Sie Ihr neues Mitglied gern mitbringen! 

Betroffen? Der DJV Sachsen hilft!

14. Juni 2013

Flut Holger Grigutsch 1 s pMit dem Rückzug des Wassers aus den Überflutungsgebieten werden nun auch überall die Schäden sichtbar. Das Sozialwerk des DJV Sachsen hat zwar nur bescheidene Möglichkeiten, steht aber auch jetzt für alle betroffenen Journalistinnen und Journalisten im Freistaat Sachsen offen. Zögern Sie nicht!

Den Antrag auf Unterstützungsleistung können Sie hier downloaden. Schicken Sie ihn dann bitte an das Sozialwerk des DJV Sachsen, Hospitalstraße 4, 01097 Dresden. Bitte vergessen Sie nicht Ihre Anschrift, Ihre Bankverbindung und Ihre Unterschrift!

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Bitte spenden Sie für betroffene Journalistinnen und Journalisten in Sachsen!

Spenden nimmt das DJV-Sozialwerk jederzeit gern entgegen.
Sie erhalten eine Spendenbescheinigung!
Spendenkonto 7 934 938  |  BLZ 8707 0024 
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Zwischen Schnuller und Schlagzeile…

16. November 2012
Zwischen Schnuller und Schlagzeile

DJV Publikation

Seit Anfang November liegt die aktualisierte Auflage der DJV-Broschüre „Zwischen Schnuller und Schlagzeile“ vor. Inhaltlich wurde insbesondere verstärkt auf die konkreten Probleme der freien Kolleginnen und Kollegen im Zusammenhang mit der Geburt eines Kindes und einer eventuellen Arbeitsreduzierung sowie der Elterngeldzahlung eingegangen. Die neue Berechnung des Elterngeldes ab 1. Januar 2013 ist ebenfalls berücksichtigt. Was das zwischenzeitlich vereinbarte Betreuungsgeld anbelangt, so wird ein Beiblatt eingelegt. Die endgültige Entscheidung des Bundestages kam leider etwas zu spät. So lange konnten und wollten wir nicht warten.

Die Broschüre, die auch als E-book für 3 € herunter geladen werden kann, kostet gedruckt 5 €.

dapd-Insolvenz: Infoveranstaltung in Berlin

12. Oktober 2012

Rund 50 Mitarbeiter und Freiberufler waren am 10. Oktober 2012 der Einladung des DJV zu einer Informationsveranstaltung zur dapd-Insolvenz gefolgt. Eine ausführliche Auswertung der Veranstaltung ist den Mitgliedern des DJV Sachsen per Email zugegangen.

Für die festen Mitarbeiter und Scheinselbständige kann Insolvenzgeld gezahlt werden, wenn eine Fortführung des Betriebes möglich erscheint. Das Insolvenzgeld umfasst auch Auslagen beispielsweise bei Dienstreisen. Das Insolvenzgeld muss mindesten zwei Monate nach Eröffnung der Insolvenz beantragtworden sein. Insolvenzgeld ist in der Höhe auf ein brutto von 4800 Euro  (Beitragsbemessungsgrenze Rentenversicherung Ost) begrenzt. Daraus resultiert der zu erwartende monatliche Nettobetrag für die Festangestellten. Hier daher nur einige Kurzinformation:

Für die freien Mitarbeiter des dapd gilt: Die aktuell verteilte Deckungszusage ist rechtlich wertlos. Den Freien ist daher zu raten, umgehend Rechnungen zu schreiben (Zahlungsziel sieben Tage) und ggf. zu mahnen. Die Zusammenarbeit sollte beendet werden, wenn der das Honorar nicht vor Ablauf von drei Wochen auf dem Konto eingegangen ist. Auftragsformulare sollten mit dem Hinweis auf das Zahlungsziel von sieben Tagen an dapd zurückgesandt werden.

Für Betroffene (feste und freie Mitarbeiter) der dapd-Insolvenz hat der DJV eine Info-Seite geschaltet. Persönliche Beratungen für Mitglieder des DJV Sachsen sind in der Geschäftsstelle in Dresden möglich (0351 252 74 64 bzw. per Email info@djv-sachsen.de  Jeweils Montags steht ganztägig unser Rechtsanwalt Carsten Lommatzsch (CL@djv-sachsen.de) für Beratungen zur Verfügung.

dapd-Insolvenz: Infoveranstaltung in Berlin

11. Oktober 2012

Der DJV hatte am Abend des 10. Oktober 2012 seine Mitglieder in Berlin zu einer Informationsveranstaltung zur dapd-Insolvenz eingeladen. (Informationen dazu demnächst hier)

Für Betroffene (feste und freie Mitarbeiter) der dapd-Insolvenz hat der DJV eine Info-Seite geschaltet. Persönliche Beratungen für Mitglieder des DJV Sachsen sind in der Geschäftsstelle in Dresden möglich (0351 252 74 64 bzw. per Email info@djv-sachsen.de  Am Montag steht ganztägig unser Rechtsanwalt Carsten Lommatzsch (CL@djv-sachsen.de) für Beratungen zur Verfügung.

Deckungszusagen und Vorkasse nach dapd-Insolvenz

8. Oktober 2012

Von Seiten der dapd-nachrichtenagentur GmbH gibt es Post. Der neue Geschäftsführer erteilt einzelnen Freien für einzeln bezeichnete, zukünftige Aufträge „Deckungszusagen“.  

Was das konkret bedeutet? Wer jetzt liefert, hat insolvenzrechtlich möglicherweise einen Schadensersatzanspruch gegen den Insolvenzverwalter, wenn das Geld am Ende doch nicht fließt. Also unter Umständen mehr als die übrigen „alten“ Forderungsgläubiger, die vermutlich eher nur Prozente von ihren Forderungen erhalten werden. 

Freie, die auf Grund der Insolvenz wirtschaftlich ohnehin am Boden liegen, müssen natürlich prüfen, ob sie so viel Vertrauen noch aufbringen wollen. Wer es sich leisten kann oder Alternativen hat, sollte unter Umständen antworten, dass nur noch geliefert wird, wenn das Geld innerhalb von maximal zehn Tagen eingeht. 

Nach anderen Aussagen gegenüber dem DJV wird seitens dapd gegenüber Freien per Vorkasse gearbeitet. Selbstverständlich wäre das für Freie die optimale Lösung und sollte daher – gerade bei aufwändigeren Projekten wie etwa Berichterstattung über Sporttermine im Ausland – in voller Höhe beansprucht werden. 

Der DJV vertritt die Anliegen seiner frei tätigen Kollegen in dieser Sache. Auf den DJV-Internetseiten ist für Mitglieder im Intranet der Zugang zur Mailingliste dapd eingerichtet. Weitere Informationen: www.djv.de

Beratungen und Auskünfte erteilt die Geschäftsstelle des DJV Sachsen

dapd-Insolvenz: Hinweise für Betroffene

4. Oktober 2012

Der DJV hat am Donnerstag (4.10.2012) den Risikokurs der Investoren der dapd-Nachrichtenagentur kritisiert.  Die Agentur hatte am Dienstag Insolvenz angemeldet. (Pressemitteilung)

Für Betroffene (feste und freie Mitarbeiter) der dapd-Insolvenz hat der DJV eine Info-Seite geschaltet. Persönliche Beratungen für Mitglieder des DJV Sachsen sind in der Geschäftsstelle in Dresden möglich (0351 252 74 64 bzw. per Email info@djv-sachsen.de  Am Montag steht ganztägig unser Rechtsanwalt Carsten Lommatzsch (CL@djv-sachsen.de) für Beratungen zur Verfügung, Beratungen vor Ort sind am Dienstag, dem 9. Oktober, auch in Leipzig möglich (Terminvereinbarungen: 0177 252 74 64).

Presseversorgung: Keine Beiträge zur Krankenversicherung

23. August 2012

Wer beim Presseversorgungswerk eine private Kapital- oder Rentenversicherung abgeschlossen hat, muss bei der Auszahlung der Versicherung dafür keine Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung leisten. Das hat das Bayerische Landessozialgericht in einem Urteil vom 6. März 2012 entschieden. Das Gericht bestätigte damit eine Entscheidung des Sozialgerichts München vom 11.März 2009 (Az. S 44 KR 641/08). Die Entscheidung betrifft nicht Direktversicherungen sowie die obligatorischen Versicherungen*, wie sie für Redakteure an Tageszeitungen via Tarifvertrag bestehen. Wer als Rentner für seine private Lebensversicherung Beiträge an die gesetzliche Krankenkasse entrichten musste, kann diese nunmehr zurückfordern. (KMH) 

Siehe auch: haufe.de

Fragen zum Thema Presseversorgung?
DJV Sachsen: 0351 2527464 oder direkt beim Presseversorgungswerk bzw. bei einem Pressebeauftragten der Allianz.

*Wenn Sie in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, sind die Leistungen aus einer betrieblichen Altersversorgung (Presseversorgung) beitragspflichtig; sie werden mit anderen Versorgungsbezügen, also beispielsweise der gesetzlichen Rente, addiert. Daraus resultiert der zu zahlende Beitrag. Die Beitragspflicht gilt jedoch nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze der Gesetzlichen Krankenversicherung.

Bei Rentenleistungen ist die monatliche Rente für die Beitragsermittlung maßgebend, die Krankenversicherungsbeiträge fallen lebenslang an.

Bei Kapitalleistungen wird der Auszahlungsbetrag rechnerisch durch 120 geteilt. Darauf werden monatlich die entsprechenden Krankenversicherungsbeiträge erhoben. Nach zehn Jahren ist die Beitragspflicht abgegolten.

Frei beim MDR?

7. August 2012

Freie Mitarbeiter beim Mitteldeutschen Rundfunk sind Dank der Verhandlungen von DJV, ver.di und DOV mit der Geschäftsleitung der ARD-Anstalt besser gestellt als viele Freie Journalistinnen und Journalisten in anderen Medienbereichen. Geregelt sind die Bedingungen unter anderem im Tarifvertrag für Freie Mitarbeiterinnen* beim MDR. Neueste Regelungen wurden jetzt für einen sogenannten geschützten Kreis der Freien zwischen Gewerkschaften und der MDR-Geschäftsleitung vereinbart. Sie regeln die Beziehungen und stellen die Freien Mitarbeiter auf eine Stufe, die der der Festangestellten näher kommt. Programmgestaltende Freie, also die meisten Journalistinnen und Journalisten sowie künstlerisch arbeitende Freie, sind davon allerdings nicht betroffen. Fragen zum geschützten Kreis hat der MDR-Freiensprecherrat hier zusammengetragen und beantwortet. Wer zum geschützten Kreis gehört entscheidet eine Kommission und in letzter Instanz die Intendantin.

Weitere Informationen beim DJV oder den Freiensprecherräten an allen MDR-Standorten (http://www.mdr-freie.de/)

* Der MDR mag weibliche Formen und das nicht erst seit dem eine Frau Intendantin ist;-)

Sozialwerk wählte neuen Vorstand

20. Juni 2012

Das Sozialwerk des DJV Sachsen wählte bei seiner Jahrestagung am heutigen 20. Juni 2012 einen neuen Vorstand. Vorsitzende ist nunmehr Ine Dippmann, die per Satzung als Vorsitzende des DJV-Landesverbandes, an der Spitze des Vereins steht. Neugewählte Schatzmeisterin ist Sabine Bachert-Mertz von Quirnheim. Sie löst Bernd Klempnow ab, der zukünftig im Unterstützungsausschuss tätig wird. Weitere Vorstandsmitglieder sind Prof. Dr. Heinz Halbach und Holger Grigutsch (beide Stellvertreter) sowie Christine Franke (Schriftführerin).


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