Archive for the ‘Polen’ Category

Stipendien für deutsch-polnische Zusammenarbeit

4. April 2017

Die Ausschreibung der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit für Journalistenstipendien endet am 30. April 2017  

Das Ziel der Ausschreibung ist die Unterstützung von Journalisten, deren Arbeiten zur Qualität der deutsch-polnischen Beziehungen sowie zur Öffnung von Deutschen und Polen gegenüber den neuen europäischen Herausforderungen beitragen.

Die Einladung richtet sich an deutsche und polnische Journalisten, die Artikel oder Reportagen (in Presse, Radio oder Fernsehen), Fotoreportagen, Internetpublikationen (z.B. in journalistischen Blogs) oder Bücher insbesondere zu folgenden Themenbereichen vorbereiten:

–         neue Herausforderungen für deutsch-polnische Zusammenarbeit in der neuen politisch-gesellschaftlichen Situation in Europa und in der Welt;

–         Zivilgesellschaft in Europa;

–         Alltag der Zusammenarbeit in Grenzgebieten;

–         ökologisches Bewusstsein, auch im Kontext der europäischen Energiepolitik

Die finanzielle Unterstützung kann Recherchekosten zu Zeitungsartikeln, Büchern, Radio- oder Fernsehreportagen sowie Internetpublikationen in Deutschland, Polen oder deren Nachbarländern decken.

Am Wettbewerb können Journalisten mit Berufserfahrung, die ihren festen Wohnsitz in Deutschland oder Polen haben, teilnehmen.

Das Stipendium beträgt maximal 3 000,-€ (die Höhe ist abhängig von der Art der Recherche).

Erforderliche Dokumente für einen Stipendienantrag:

–         Lebenslauf und eine prägnante Publikation;

–         Konzeption des geplanten Vorhabens (max. 4 000 Zeichen);

–         Rechercheplan (max. 2 000 Zeichen);

–         Kostenplan

Die Unterlagen können in deutscher oder polnischer Sprache eingereicht werden.

Unterlagen sind – ausschließlich in elektronischer Form – bis zum 30. April 2017 an folgende Adresse zu richten: joanna.czudec@fwpn.org.pl  Über die Entscheidung informieren wir bis zum 15. Juni 2017.

Rückfragen bei Frau Joanna Czudec: Tel.: +48 22 338 62 65, E-Mail: joanna.czudec@fwpn.org.pl

Mazowiecki-Preis wartet auf Bewerber

19. Dezember 2016

Einsendeschluss für den deutsch-polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis ist am 10. Januar

dpjp grenzkaro (1)Nur noch wenige Tage Zeit bleibt Journalisten und Medien, die sich am 20. Wettbewerb um den Deutsch-Polnischen Journalistenpreis 2017 beteiligen wollen.
Einsendeschluss ist der 10. Januar (Es zählt das Datum des Poststempels). Die Teilnahmebedingungen gibt’s unter www.medientage.org.

Der Polen-Koordinator der deutschen Bundesregierung, Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke, ruft die Journalisten beider Länder zur Teilnahme am Wettbewerb auf: „Deutsche sollten mehr über Polen wissen und Polen mehr über Deutsche. Medien transportieren dieses Wissen durch objektive und kritische, manchmal auch emotionale Berichterstattung. Nur wer um das tägliche Leben, die Wünsche und Hoffnungen, aber auch um die Geschichte des jeweils anderen weiß,  kann Vertrauen und Verständnis aufbauen. Auf diesem Weg ist in den vergangenen Jahren ungemein viel erreicht worden. Auch dank des Einfallsreichtums und des Engagements vieler Journalistinnen und Journalisten. Ich wünsche dem Jubiläums-Wettbewerb um den 20. Deutsch-Polnischen Journalistenpreis viele Einsendungen. Machen Sie mit!“

Der Preis wird in den Kategorien Print, Hörfunk und Fernsehen vergeben und ist jeweils mit 5.000 Euro dotiert, gestiftet von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, der Robert Bosch Stiftung, sowie sechs Partnerregionen – den deutschen Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und dem Freistaat Sachsen sowie den polnischen Woiwodschaften Lebuser Land (Lubuskie), Westpommern (Zachodniopomorskie) und Niederschlesien (Dolny Śląsk).

Der in gleicher Höhe von der Woiwodschaft Lebuser Land ausgelobte Sonderpreis „Journalismus in der Grenzregion“ wird von der Jury für einen Beitrag vergeben, der das Zusammenwachsen und die Veränderungen im Alltag in der Grenzregion dokumentiert und in einem Medium (Print, Hörfunk, Fernsehen), dessen Redaktion ihren Hauptsitz in einer der sechs Partnerregionen hat und von einem in den sechs Partnerregionen ansässigen Journalisten / Journalistin verfasst wurde. Die Gewinner werden im Rahmen der 10. Deutsch-Polnischen Medientage gekürt, die am 31. Mai – 1. Juni in der Woiwodschaft Lebuser Land stattfinden werden. Die Medientage stehen im Jahre 2017 unter dem Motto „Neue politische Realität – Folgen für die deutsch-polnischen Beziehungen“.

Teilnahmebedingungen und Wettbewerbsunterlagen sind wie bisher unter http://sdpz.org/aktuelles sowie auf der neuen Internetpräsenz www.medientage.org abrufbar. Dort stehen aktuelle Informationen über den Wettbewerb und die Medientage zur Verfügung. Die Seite ermöglicht, neuen Herausforderungen zu entsprechen sowie die Dynamik beider journalistischer Projekte modern darzustellen. So findet sich auf der Seite ein speziell für das Publikum der Medientage vorbereiteter Journalisten-Guide mit dem Titel „Deutschland und Polen – Unterschiedliche Gesichtspunkte zur Energiepolitik”. Der Guide wurde als Resultat des Workshops der Medientage 2016  „Energiepolitik und Umwelt in Polen und Deutschland – Investitionen in Energietechnik im Grenzgebiet“ im Auftrag der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit durch die Moderatoren Dr. Piotr Ziembicki, Krzysztof Baług und Hermann Schmidtendorf erstellt.

Fragen zu Einsendungen und zu Bedingungen beantworten in Deutschland Heidrun Müller (dpjp@sk.sachsen.de) und in Polen Magdalena Przedmojska (Tel.: +48 (22) 338 62 73)

Nachbartreff im Mai in Leipzig

13. April 2016

image001Rund 200 Journalisten und Medienvertreter treffen sich alljährlich bei den Deutsch-Polnischen Medientagen, um sich beruflich auszutauschen sowie zentrale Fragen des deutsch-polnischen Verhältnisses gemeinsam zu diskutieren. 2016 stehen die Medientage in Leipzig unter dem Motto „Europa am Scheideweg – Integration oder Abschottung”. Die diesjährige Konferenz in den Räumlichkeiten der Leipziger Media City, Altenburger Str. 13, Leipzig, wird in Zusammenarbeit mit dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland organisiert (9.-10. Mai, http://www.medientreffpunkt.de), zu dem Sie ebenfalls sehr herzlich eingeladen sind.

Ein feierlicher Akzent der Medientage ist die abendliche Preisverleihung des Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreises 2016.

Die Registrierung für die Deutsch-Polnischen Medientage, die Preisverleihung und für das Rahmenprogramm ist bis zum 1. Mai 2016 über registrierung.medientage.org oder mit Hilfe eines Formulars auf medientage.org möglich. Per Fax: + 48 22 338 62 01 oder per Mail an: frederic.schulte@fwpn.org.pl möglich.

www.medientage.org

Journalismus in der Grenzregion

19. November 2015

dpjp grenzkaro (1)Ein Sonderpreis für „Journalismus in der Grenzregion“ gehört auch 2016 zum Preis-Repertoire des Deutsch-Polnischen Journalistenpreises. Vergeben wird er gemeinsam mit Auszeichnungen in den drei Kategorien Print, Hörfunk und Fernsehen. Die Veröffentlichungen müssen zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2015 gedruckt, gesendet oder im Internet veröffentlicht worden sein. Einsendeschluss ist der 10. Januar 2016.

Der Deutsch-Polnische Journalistenpreis wird von der Robert Bosch Stiftung, der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und sechs Partnerregionen – den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und dem Freistaat Sachsen sowie den drei Woiwodschaften Westpommern, Lebuser Land und Niederschlesien – gestiftet. dpjp2016Verkündet und geehrt werden alle Preisträger im Rahmen der Deutsch-Polnischen Medientage, die vom 11.-12 . Mai 2016 in Leipzig stattfinden.

Die bewährte professionelle Plattform bietet bereits zum 9. Male Journalisten und Medienexperten aus beiden Ländern die Chance zum gegenseitigen Austausch und zur persönlichen Begegnung. In einem Medienforum werden aktuelle und grundsätzliche Fragen der Berichterstattung im Umfeld der deutsch-polnischen Beziehungen aufgegriffen und mit hoch karätigen Experten in einer offenen Atmosphäre diskutiert und reflektiert. Dadurch wollen die Projektpartner den Dialog der Medienschaffenden zwischen Deutschland und Polen fördern. Die eingereichten Veröffentlichungen sollen dazu beitragen, das Wissen von Deutschen und Polen übereinander zu erweitern, das gegenseitige Verständnis von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft zu verbessern, das Alltagsleben auf beiden Seiten dem jeweiligen Nachbarn näher zu bringen und das Zusammenleben in der Europäischen Union zu fördern.

Ausschreibung Deutsch-Polnischer Journalistenpreis Tadeusz Masowiecki 2016    Polski

4 Maja 2015 roku: Biuro Łącznikowe Saksonii

28. April 2015

polnische Grenzsäule aPierwszy poniedziałek maja już za pasem. Dlatego najwyższy czas na zaproszenie –  pierwsze spotkanie polsko-niemieckiej inicjatywy Media-Lounge Wrocław. Zapraszamy do siedziby Biura Łącznikowego Saksonii. Podczas inauguracji naszej inicjatywy oczekujemy obecności licznych przedstawicieli branży mediów z naszych regionów. Gośćmi specjalnymi będą Christian Hoose, Rzecznik Prasowy Rządu Saksonii oraz Ralph Schreiber, Rzecznik Prasowy Kancelarii Premiera Saksonii. Podczas pierwszego spotkania przedstawimy Państwu nasz nowy cykl comiesięcznych spotkań.

Zapraszamy serdecznie Poniedziałek, 4 maja 2015 roku, o godz. 20.00 (wejście od 19.30) Biuro Łącznikowe Saksonii, Rynek 7, 50-106 Wrocław Nasz zespół z radością oczekuje licznej obecności gości! Możecie Państwo zaprosić na wydarzenie swoich znajomych z branży medialnej, którzy nas jeszcze nie znają. Uprzejmie proszę o potwierdzenie udziału poprzez odpowiedź na tego maila, podając imię i nazwisko oraz reprezentowaną instytucję. Każdy uczestnik Media-Lounge poprzez swoją obecność wyraża zgodę na publikację zdjęć oraz nagrań filmowych z wydarzenia. Z naszej strony wydarzenie będzie obsługiwane przez fotografa. Zdjęcia zostaną opublikowane na facebooku oraz stronie internetowej: www.landskron-media-lounge-wroclaw.eu. Oprócz tego zdjęcia nie będą nigdzie indziej wykorzystywane. Oczywiście będziemy zobowiązani za prezentowanie relacji z wydarzenia w Państwa mediach.

Chętnie odpowiem na wszelkie Państwa pytania: Peter Dyroff
Funk: +49 177 8871273
peter.dyroff@landskron-medien-lounge-breslau.de
peter.dyroff@landskron-media-lounge-wroclaw.eu
Skype: peter.dyroff
twitter.com/peterdyroff
twitter.com/medienkontor

 

Deutsch-polnische Medienlounge im Mai in Breslau/Wroclaw

28. April 2015

polnische Grenzsäule aDer erste Montag des Monats Mai steht unmittelbar vor der Tür. Damit wird es jetzt Zeit für die Einladung zur deutsch-polnischen Medien-Lounge Breslau. Zur 1. Lounge dieser Art laden wir ein ins Verbindungsbüro des Freistaats Sachsen. Zur Eröffnung erwarten wir neben zahlreichen Kollegen  aus dem Medienbereich auch den sächsischen Regierungssprecher Christian Hoose und den Pressesprecher der Sächsischen Staatskanzlei, Ralph Schreiber. Im Rahmen einer kurzen Eröffnung werden Sie alles zu unserer neuen monatlichen Veranstaltungsreihe erfahren.  Sie sind herzlich eingeladen am

Montag, 4. Mai 2015, um 20.00 Uhr (Einlass 19.30 Uhr) ins Verbindungsbüro des Freistaats Sachsen, Rynek 7 in 50-106 Breslau.

Das Büro-Team freut sich auf zahlreiche Gäste! Es wäre schön, wenn Sie einen Geschäftspartner aus dem Medienbereich mitbringen, der uns bislang noch nicht kennt. Bitte informieren Sie uns, indem Sie diese Mail ganz normal beantworten und uns Ihre Teilnahme bestätigen sowie Name und Medium des entsprechenden Geschäftspartners nennen.

Teilnehmer der Lounge erklären sich durch ihre Anwesenheit zur Veröffentlichung aller von ihnen gemachten Fotos und Filmaufnahmen bereit.  Unsererseits wird ein Fotograf die Veranstaltung festhalten und diese Bilder bei Facebook und auf die Lounge-Seite www.landskron-media-lounge-wroclaw.eu posten. Weiter wird mit diesen Fotos nichts geschehen!   Selbstverständlich freuen wir uns auch über eine Berichterstattung im Nachgang der Veranstaltung.

Bei Rückfragen können Sie sich täglich jederzeit vertrauensvoll an Peter Dyroff* wenden.

P.S. Eintritt, Landskron-Bier und -fassbrause sowie ein kleines Buffet für jeden wie immer frei! P.P.S. Anreise mit Auto-Navi bis Hotel Sofitel, dort Parkhaus empfehlenswert – von dort 5 Min zu Fuß.

* Funk: +49 177 8871273
peter.dyroff@landskron-medien-lounge-breslau.de
peter.dyroff@landskron-media-lounge-wroclaw.eu
Skype: peter.dyroff
twitter.com/peterdyroff
twitter.com/medienkontor

Einsendeschluss ist Samstag: Deutsch-polnischer Journalistenpreis

7. Januar 2015

Im Wettbewerb um den Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis 2015 läuft der Countdown. Einsendungen sind in den Kategorien Print, Hörfunk, Fernsehen und „Journalismus in der Grenzregion“ nur noch bis zum 10. Januar möglich!

polnische Grenzsäule aDie Auszeichnungen sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Stifter des Preises sind die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, die Robert-Bosch-Stiftung und sechs Partnerregionen: jeweils die drei Bundesländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und der Freistaat Sachsen sowie die drei Woiwodschaften Zachodniopomorskie (Westpommern), Lubuskie (Lebuser Land) und Dolnośląskie (Niederschlesien). Die Gewinner werden von einer unabhängigen Jury ausgewählt und während einer festlichen Gala im Rahmen der 8. Deutsch-Polnischen Medientage vom 21. bis 22. Mai in Stettin geehrt.

Journalisten, Hörfunk- und Fernsehsender sowie Redaktionen aus Polen und Deutschland können Beiträge, die erstmals zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2014 veröffentlicht wurden, zum Wettbewerb einreichen. Der Deutsch-Polnische Journalistenpreis wird seit 1997 vergeben, seit 2008 findet die Verleihung während der Gala im Rahmen der Deutsch-Polnischen Medientage statt.

Teilnahmebedingungen und Wettbewerbsunterlagen sind unter http://www.deutsch-polnischer-journalistenpreis.de abrufbar.

Bildungsfahrt gen Osten

2. September 2014

polnische Grenzsäule aFlucht, Vertreibung, Neuansiedlung – dass sind für Viele die zentralen Begriffe, denkt man aus deutscher Perspektive an Niederschlesien. Das Herbert-Wehner-Bildungswerk Dresden fährt vom 01.-05. Oktober in Kooperation mit der Brücke/Most-Stiftung Dresden ins polnische Niederschlesien um diesen Schlagworten auf unkonventionelle Weise auf den Grund zu gehen.  Neben literarischen Abenden, thematischen Spaziergängen in Agnetendorf (Jagniatków), dem Riesengebirge und Liegnitz (Legnica) werden auch Mitglieder der deutschen Minderheit zu Wort kommen. Ebenso aber auch Polen und Polinnen deren Familien sich nach 1945 dort angesiedelt haben. Der Teilnahmebetrag  liegt bei 139 EUR inkl. Übernachtung und Halbpension. Gemeinsame An- und Abreise ab Dresden. Weitere Infos und Anmeldungen bitte bis zum 10. September an  s.gaertner@bmst.eu. Gefördert von der Bundezentrale für politische Bildung.

Flyer Niederschlesien 14014

 

Sächsische Flutebbe an der Oder

8. Juni 2013

Wroclaw. Auch der 6. Polnische-deutsche Journalistentag an diesmal zahmen Odra war Opfer der Elbeflut 2013, denn Gäste aus Sachsen sind in Wroclaw rar. So litt am zweiten Tag das wichtigste Plenum (“Was macht die vierte Gewalt? Die Rolle der Medien in den polnisch-deutschen Beziehungen” – siehe Foto) unter der kurzfristigen Absage von MDR-Intendantin Karola Wille und Sachsens Staatskanzleichef Johannes Beermann (CDU).

Bild

Ohne Wille, Beermann und Biß: Martin Sander, Deutschlandradio, Andreas Grapentin (CDU), Piotr Semka, Publizist von „Do Rzeczy“ und „Rzeczpospolita“ Wrocławska“, Kai Gniffke, Chefredakteur ARD-aktuell, Arkadiusz Franas, Chefredakteur „Polska Gazeta“ und Rafał Woś, „Dziennik Gazeta Prawna“ (v.l.) beim Wroclawer Abschlußplenum.

Auch die interessanteste Arbeitsgruppe, die sich mit konkreter Berichterstattung im Grenzraum befasste, kam ohne die Leitung von MDR-Landesfunkhauschef Sandro Viroli nicht so recht in Fahrt und übte sich in Zerfaserung.

Dies alles fiel dank tschechischem Regen und sächsischer Flut ins Wasser – zumindest lauteten so die angegebenen Gründe für die Absagen am Abend zuvor. Auch auf Gruß- resp. Videobotschaften oder Ersatzversuche verzichtete man, was bei einigen Gastgebern und Gästen durchaus für Unverständnis über die Art (nicht das Ereignis) sorgte.

Auch kamen nur reichlich zweihundert der 333 gemeldeten Gäste (davon rund die Hälfte aus dem leibhaftigen Journalismus) , was aber auch an der unverbindlich-kostenfreien Anmeldung liegen mag. Das lokale und überregionale Medienecho ist traditionell eher bescheiden, weil die Kollegen es gern versäumen, sich selbst zu beleuchten.

Die Preisträger des 16. Polnisch-deutschen Journalistenpreises, mit je 5000 Euro, Gala und Empfang am Abend in der Oper geehrt, finden sich hier: http://www.medientage.org/

Deutsch-Polnische Medientage in Wroclaw

24. April 2013

„Der Wende vorausgehen – Deutschland und Polen 2013“

WcoclawDrei Monate vor den Bundestagswahlen in Deutschland finden vom 06.- 08. Juni in Wroclaw (Breslau) die 6. Deutsch-Polnischen Medientage statt: Zentrales Thema ist der Wandel in Medien und Politik im digitalen Zeitalter. Bis zum 26. Mai haben Journalisten die Möglichkeit, sich für die Veranstaltung zu registrieren.  

Ein Höhepunkt der Medientage ist die Gala in der Breslauer Oper zur Verleihung der 16. Deutsch-Polnischen Journalistenpreise in den Kategorien Print, Hörfunk und Fernsehen. Die mit jeweils 5.000 Euro dotierten Preise werden für Beiträge verliehen, die dazu beitragen, das Wissen von Deutschen und Polen übereinander zu erweitern, das gegenseitige Verständnis von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft zu verbessern und dem jeweiligen Nachbarn das Alltagsleben auf beiden Seiten näherzubringen.  

Die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, die Robert Bosch Stiftung und die Woiwodschaft Niederschlesien sind Veranstalter der 6. Deutsch-Polnischen Medientage. Sie werden seit 2008 im Wechsel in Deutschland und Polen abgehalten und widmen sich grundsätzlichen Fragen der Berichterstattung im Umfeld der deutsch-polnischen Beziehungen. Dadurch wollen die Projektpartner den Dialog der Medienschaffenden zwischen Deutschland und Polen fördern.  

Erstmals finden zusätzlich zu den Podiumsdiskussionen fünf Branchenworkshops zu konkreten Fragen des journalistischen Arbeitsalltags statt. 

Auszug aus dem Programm: 

Podiumsdiskussion:  Medien im Umbruch – Welchen Journalismus braucht das Land?

u.a. mit Pawel Łuków, Philosoph und Ethiker, Universität Warschau, Dr. Leif Kramp, Medien und Kommunikationswissenschaftler, Universität Bremen 

Plenum I: Energiewende und grenzüberschreitende Infrastrukturprojekte – Herausforderungen für Deutschland, Polen und die EU.

u.a. mit Rafał Jurkowlaniec, Marschall von Niederschlesien 

Plenum II: Was macht die vierte Gewalt? Die Rolle der Medien in den deutsch-polnischen Beziehungen.

u.a. mit Karola Wille, Intendantin MDR; Kai Gniffke, Chefredakteur ARD-aktuell, Arkadiusz Franas, „Polska Gazeta Wroclawska“ und Staatsminister Johannes Beermann, Chef der Sächsischen Staatskanzlei

 

u.a. Workshops zu den Themen:

„Ist Schwarz schwarz – und Weiß weiß? Dieselben Fragen aus deutscher und polnischer Sicht.“ mit Gerhard Gnauck, „Die Welt“ Bartosz T. Wielinski, „Gazeta Wyborcza“ 

„Berichterstattung über das Super-Wahljahr – Wie wird die Innenpolitik des Nachbarn attraktiv und spannend?“ mit Ulrich Krökel, Journalist und Osteuropa-Experte 

„Randerscheinung oder innereuropäische Angelegenheit: Interessiert uns der Grenzraum?“ mit Sandro Viroli, MDR-Direktor Landesfunkhaus Sachsen 

Die Medientage im DJV-Kurier 

Weitere Informationen und Details zum Programm der Medientage finden Sie auf: http://www.medientage.org/ 

Registrieren können Sie sich bis 26. Mai 2013 auf der Website: https://registrierung.medientage.org/login.0


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