Archive for the ‘MDR/ö. r. R.’ Category

MDR Warnstreiks – starke Tage

7. September 2017

Viermal waren Ende August/Anfang September die festen und freien Mitarbeiter des Mitteldeutschen Rundfunks zu Warnstreiks aufgerufen. Grund waren die unbefriedigenden Angebote des Senders in den monatelangen Verhandlungen. Am 4. September stand erneut ein Verhandlungstermin an. Wiederum ohne zu einem Verhandlungsergebnis zu kommen. Die Gewerkschaften riefen die Mitarbeiter erneut zum Warnstreik auf. Zunächst begleitend am Montag in Leipzig und schließlich auch an den Standorten des MDR in Dresden, Erfurt, Halle und Magdeburg. In der Leipziger Zentrale standen am Mittwoch hunderte Mitarbeiter vor der Intendanz, wo MDR-Geschäftsführung und die Vertreter der Gewerkschaften DJV, ver.di und DOV zur Lösung des Konflikts zusammen gekommen waren. Innerhalb von zirka zwei Stunden war die Kuh vom Eis. Mit einer verblüffenden Wende: Die Intendantin sagte zu, dass auch die Freien Krankengeld ab dem ersten Tag bekommen sollen. Es wurde ein weitere Punkte umfassendes Eckpunktepapier vereinbart, dem die Streikenden gegen Mittag an allen Standorten zustimmten.

DJV-Landesvorsitzende Ine Dippmann bedankte sich via Facebook bei den Mitgliedern für die aktive Mitwirkung bei den Warnstreiks: 

„Hallo Leute, das waren starke drei Tage… Danke auch von mir als DJV-Vertreterin für die große Unterstützung in diesen Verhandlungen. Die Erfahrung der vergangenen Jahre auch in anderen Häusern hatte uns vorsichtig gemacht. Ehrlich, ich habe nicht zu hoffen gewagt, dass ihr so stark auftretet. Kurzentschlossen zum Baumarkt fahrt und Plakate malt. Kräftig über Facebook und Whatsapp mobilisiert. Auch mutig dort streikt, wo kein großer Stand der Gewerkschaften zum Kaffee einlädt und ein Dach bietet.
Dass wir heute dieses Ergebnis erzielen konnten, hat gezeigt, dass wir als Gewerkschafter natürlich nur so stark sind wie die Gruppe, die hinter uns steht. Mehr Menschen bringen mehr Ideen und – wie wir deutlich gespürt haben – auch einen ganz neuen Drive in die Arbeit.
Wir sind weiter für euch da, auch nach diesem Abschluss. Ich würde mich freuen, wenn auch viele von euch weiter für uns da sind. In den nächsten Verhandlungsrunden, aber auch gern als aktives Mitglied.
Prost für heute :-) LG Ine“

Weitere Infos zum Streik und den Ergebnissen: tarifblog

 

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Fünf Sachsen in den Fachausschüssen

26. Juni 2017

Bei der gestrigen Bundesgesamtsvorstandsstands (25.06.2017) in Hannover sind fünf Mitglieder des DJV Sachsen in die neuen Bundesfachausschüsse gewählt worden. Die Wahl war aufgrund der Neuregelung der Fachausschussarbeit im DJV nötig. Der Bundesverbandstag 2016 hatte beschlossen, dass die Bundesfachausschüsse nicht mehr wie bisher aus Vertretern aller Landesverbände bestehen sondern mit begrenzter Zahl vom Gesamtvorstand gewählt werden.

Gewählt wurden Holger Grigutsch (Tageszeitungen/Betriebsratsarbeit), Jürgen Schmidt (Rundfunk), Anja Mutschler (Presse-/Öffentlichkeitsarbeit), Jana Mundus (Junge/Zukunft) und Reiner Thümmler (Zeitschriften). Katalyn Vales wurde vom Bundesvorstand in die Kommission Chancengleichheit berufen.

Die Besetzungen wurden heute dem Gesamtvorstand mitgeteilt. Alle Gewählten sind Fachausschussverantwortliche im DJV Sachsen und gehören hier dem Landesgesamtvorstand an.

Foto [hprfoto]

DJV-Vorstände tagten gemeinsam

6. März 2017

djv-02_170304Wie weiter mit dem DJV in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen? Diese Frage war Grund für ein Treffen der Gesamtvorstände der DJV Landesverbände in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Seit Jahren arbeiten bereits die Geschäftsstellen der zwei Verbände eng zusammen. Ergebnis sind gemeinsame Veranstaltungen aber auch Projekte der unmittelbaren Mitgliederbetreuung.

Am Samstag, dem 4. März 2017, gab es nun eine zweite gemeinsame Vorstandssitzung, zu der anschließend am späten Nachmittag auch Vertreter des DJV Thüringen hinzu kamen. Die drei Landesverbände verbindet vor allem die Tarifarbeit für den MDR, der als Dreiländeranstalt in den Bundesländern nicht nur Landesfunkhäuser sondern auch weitere Einrichtungen unterhält beziehungsweise betreut. gemeinsam-starkAuch die Mitglieder der drei Landesverbände wechseln arbeitsbedingt oft zwischen Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Zahlreiche Veranstaltungen wurden darüber hinaus in den zurückliegenden 25 Jahren gemeinsam organisiert. Legendär waren die Konferenzen der Freien gemeinsam mit den DJV Hessen. Zukunftsfragen standen erstmals im Mittelpunkt der Zusammenkunft auf dem Flughafen Leipzig-Halle. Ein Grund sind die seit Jahren sinkenden Mitgliederzahlen. Gemeinsames Handeln wird immer notwendiger. Gegenwärtig gehören dem DJV in den mitteldeutschen Ländern rund 2400 Journalistinnen und Journalisten an. Zu ihrem Nutzen wollen die Verbände zunächst einige Harmonisierungsversuche angehen. Denn in den 26 Jahren ihres Bestehens sind nicht nur unterschiedliche Strukturen sondern auch verschiedene Mitgliedskonditionen entstanden. (kmh)

Moment mal! …zur ARD-Altersversorgung

24. Februar 2017

Stellungnahme zu dem Schreiben der Intendanten der ARD zu den Tarifverhandlungen zur Altersversorgung von ARD und Deutschlandradio

MDR ARD kDie Intendantinnen und Intendanten der ARD-Rundfunkanstalten (darunter auch der MDR) und von Deutschlandradio haben in der letzten Woche die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus ihrer Sicht über den Stand der Verhandlungen zur Altersversorgung informiert.

In einer Stellungnahme des DJV schreibt Justiziar Benno Pöppelmann, der auch an den Verhandlungen beteiligt ist:

„In den laufenden Tarifverhandlungen werden drei Themenkomplexe diskutiert. Zum einen geht es um die betriebliche Altersversorgung der unbefristet und befristet Angestellten, die ein Arbeitsverhältnis mit einer Rundfunkanstalt ab dem 1. Januar 2017 begründen. Die Regelungen zu dieser neuen Versorgung sind weitgehend ausgehandelt.

Zum zweiten sind Änderungen des Versorgungstarifvertrags der ARD (VTV) besprochen und ausverhandelt worden.

Streitig ist nur noch die dritte Frage, wie zukünftig nach den bisherigen Versorgungssystemen (Gesamtversorgung und VTV) die Betriebsrenten gesteigert werden.

Anders als die Intendantinnen und Intendanten in ihrem Schreiben den Verhandlungsstand darstellen, haben die Gewerkschaften „Angebote“ der Rundfunkanstalten nicht durchweg abgelehnt. Eine solche Ablehnung kam schon deswegen nicht in Betracht, weil es entsprechende Angebote aller Rundfunkanstalten nicht gegeben hat. Unzutreffend ist auch die Behauptung der Intendantinnen und Intendanten, die Gewerkschaften seien hinsichtlich der Frage der zukünftigen Dynamisierung der betrieblichen Altersversorgungsansprüche „lediglich bereit, Änderungen bei den aktiven Beschäftigten vorzunehmen – durch eine finanzielle Eigenbeteiligung beim Ansparen der späteren Renten“.

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MDR-Mitarbeitern mehr Gewicht!

9. Februar 2017

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Tagung zur Novellierung des MDR-Staatvertrages

„Das Gewicht der Interessenvertretungen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Freien im MDR-Staatsvertrag muss deutlich erhöht werden“, meinen die thüringer Vertretungen von DJV, DGB und Beamtenbund und laden daher am 18. Februar 2017 zu einer Diskussionsveranstaltung nach Erfurt ein. Thema sind dabei auch die zwischen den Veranstalter-Gewerkschaften in Sachsen, Sachsen-Anhalt und  Thüringen abgestimmten Positionen zur Novellierung des MDR-Staatsvertrages (Positionen des DJV Sachsen).

Den Auftaktvortrag hält Prof. Dr. Bernd Holznagel (Universität Münster) zum Thema „Der MDR-Staatsvertrag im Lichte des ZDF-Urteils – Entwicklungsperspektiven des öffentlich-rechtlichen Rundfunks“. Es folgen zwei Podiumsgespräche mit Vertretern verschiedener Gremien des MDR.

Die Veranstaltung findet von 10 bis 15 Uhr im Augustinerkloster Erfurt statt. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten.

Programm und Einladung

Foto [hprfoto2016]

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Differenzierte Berichterstattung wünschenswert

10. Januar 2017

DJV-Vorsitzende Ine Dippmann bei Vortrags- und
Diskussionsabend in Bautzen

Dass die Frage, warum das Vertrauen in die Medien erschüttert ist, auch in Bautzen viele Menschen bewegt, zeigte sich in der großen Resonanz, welche die Vorlesung im Rahmen der „Bautzener Akademie“ am Montag hervorrief. Der Hörsaal in der Berufsakademie war brechend voll, als sich die sächsische Landesvorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes Ine Dippmann zu diesem Thema äußerte.

ine-und-medienZunächst einmal stellte sie fest, dass es „die“ Medien nicht gibt, denn das Spektrum sei sehr breit und spreche Menschen mit einer Gesinnung von ganz rechts bis ganz links an. Laut Umfragen sei das Vertrauen in unterschiedlich geartete Medien auch unterschiedlich groß.  So sei die Glaubwürdigkeit beispielsweise der Bildzeitung, aber auch der sozialen Medien ziemlich gering, während Lokalzeitungen immer noch einen recht großen Vertrauensvorschuss genießen.

Gründe dafür, dass laut den Umfragen 53 % der Befragten kein oder wenig Vertrauen in die Medien haben, sieht Ine Dippmann unter anderem darin, dass die Arbeit der sogenannten „Qualitätsmedien“ auf ein Bildungsbürgertum zugeschnitten scheint. Eher bildungsferne Schichten setzten dagegen auf die einfachen Erklärungsmuster der Populisten. Viele Nutzer der sozialen Medien ziehen sich auf isolierte Kommunikationsinseln im Internet zurück. Leider gebe es dann auch so gut wie keinen Austausch zwischen diesen Kommunikationsinseln.

In den Redaktionen der Zeitungen und Rundfunkanstalten herrsche dagegen ein breites Meinungsspektrum, weshalb die Berichterstattung in diesen Medien auch ausgewogener sein kann. Allerdings räumte Ine Dippmann auch ein, dass der Eindruck, dass einem Journalisten ihre Meinung aufdrücken wollen, durchaus entstehen kann. Die Bautzener konnten ihre eigenen leidvollen Erfahrungen damit machen, wenn einem ganzen Ort ein bestimmter Stempel aufgedrückt wird. Ine Dippmann ist auch klar, dass sich Aufreger besser verkaufen. „Damit müssen wir lernen, umzugehen“, sagte sie. Ihr sei auch klar, dass einmal verspieltes Vertrauen nur sehr schwer zurückzugewinnen sei. Sie wies Vermutungen zurück, dass die Journalisten von der Regierung „gesteuert“ würden.

Auf die Frage, was die Medien tun können, um Vertrauen zurückzugewinnen, hatte Ine Dippmann einen ganzen Vorschlags-Katalog parat. Unter anderem müssten sich Journalisten wieder auf ihre Grundwerte besinnen. Sie müssten objektiv berichten und klar zwischen Bericht und Meinung trennen. Sie müssten mehr auf ihr Publikum zugehen und den Dialog suchen sowie entsprechende Formate finden, die diesen Dialog befördern. Journaliste sollten zugeben, dass sie nicht alles besser wissen, ihre Arbeitsweise und auch ihre Grenzen offenlegen. Sie sollten zur Haltung der Aufklärung zurückfinden. Ihre eigene politische Haltung habe in ihren Berichten nichts zu suchen. Die Medien sollten nicht die Meinung bestimmen, sondern an der Meinungsbildung mitwirken.

ine-noch-fragenWenn es nach den Zuhörern gegangen wäre, hätte man im Anschluss an Ine Dippmanns Vortrag noch stundenlang weiterdiskutieren können. So gab es zum Beispiel viel Beifall für die Äußerung eines Teilnehmers, dass die Bewertung von Präsident Putin in den hiesigen Medien zu einseitig sei. Ine Dippmann stimmte zu, dass eine differenziertere Berichterstattung wünschenswert sei. Das betrifft auch den Syrien-Konflikt, wobei sie einschätzte, dass die Lage dort einfach zu unübersichtlich sei und der Informationsfluss spärlich.

Carmen Schumann
Fotos: Rolf Dvoracek

MDR kommuniziert ARD – für zwei Jahre

5. Oktober 2016

Der Vorsitz der ARD wechselt praktisch alle zwei Jahre und damit auch die Verantwortung für die PR der Arbeitsgemeinschaft aus neun öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. 2016/17 ist MDR-Intendantin Prof. Karola Wille Vorsitzende der ARD. Ein kleiner Mitarbeiterkreis ist für diese Zeit für die Öffentlichkeitsarbeit der ARD zuständig.
DPRG- und DJV-Mitglieder aus Sachsen und Sachsen-Anhalt informierten sich vor Ort…

a-2Wie richtet sich PR für kurze Zeit ein? Wie managt man die Kommunikation eines komplexen Medienverbunds? Wie machen Journalisten PR für Journalisten? Am 20. September 2016 stellte sich die Kommunikationsspitze der ARD den Fragen von 20 DPRG- und DJV-Mitgliedern aus Sachsen und Sachsen-Anhalt. Zu unserer Freude nahm sich auch Prof. Karola Wille die Zeit für Gespräche.

ARD in Transformation

Fast ein Jahr lang bereitete sich das MDR-Team auf den ARD-Vorsitz vor, berichtete Kommunikationschef Walter Kehr. Viele Arbeitsthemen standen bereits fest, z. B. der ARD-Finanzausgleich und Programme für Flüchtlinge. Weitere Ideen kamen aus MDR-internen Workshops. Hieraus wurden drei Leitziele für die Kommunikation formuliert:

1. Glaubwürdigkeit und Legitimität zurückgewinnen. Sie haben im Kontext der Lügenpresse-Rufe „besorgter Bürger“ gelitten.
2. Transparenz fördern durch gute journalistische Praxis, klare Kommunikation und die Dialogbereitschaft mit Kritikern.
3. Innovationskraft der ARD stärken durch effiziente, zukunftsfähige Strukturen und die Nutzung von Synergien.

Die komplexe Struktur der ARD mit ihren Gremien und unzähligen PR-, Marketing-, Social Media- und Eventabteilungen ist die große Herausforderung der ARD-Kommunikation. Zentral steuern lässt sie sich kaum – auch weil es historisch gewachsene Themenzuständigkeiten gibt. Um die verschiedenen Akteure und Interessen ins Boot zu holen, setzen die Kommunikatoren daher auf Erklären, Vermitteln und Aushandeln sowie auf einen effizienten Arbeitsstil mit klarer Aufgabenverteilung.

Dorthin gehen, wo es wehtut

a-3Innerhalb von zwei Jahren vertrauensvolle Journalistenkontakte aufzubauen, ist schwer. Besser ist, man hat sie bereits, wenn man ARD-Pressesprecher wird: so wie Steffen Grimberg (im Bild links, rechts Bastian Ostrowsky)), der zuvor für die taz und das NDR-Medienmagazin Zapp arbeitete. Neben der Kontaktpflege zu überregionalen und regionalen Medien, ist es sein Job innerhalb der ARD strategische Positionen auszuhandeln und diese öffentlich zu erklären. Auch kritische Akteure und nicht etablierte Medien nimmt die ARD ernst, erklärt Grimberg. Um Transparenz zu schaffen und die Glaubwürdigkeit der ARD zu stärken, müsse man gerade dorthin gehen, wo es weh tut und sich kritischen Fragen stellen. In einer Initiative öffentlich-rechtlicher und privater Medien engagiert sich auch die ARD gegen die Lügenpresse-Vorwürfe.

Geschätzte 1000 Social Media-Kanäle

Die ARD-Pressekonferenzen, die angemeldete Nutzer als Live-Stream verfolgen, zählen zu den wichtigsten Angeboten für Journalisten – wenngleich sich auch immer mehr Nicht-Journalisten über diesen Kanal informieren. Ähnlich sieht es bei Twitter aus: ARD_Presse hat aktuell ca. 89.200 Follower, nur 2–5 % sind Journalisten. Ereignen sich Katastrophen oder Krisen, steigt die Anzahl der Nutzer häufig stark an, dies belegen Statistiken. Die ist ein Zeichen dafür, dass die Bevölkerung die ARD noch immer für sehr glaubwürdig hält.

Geschätzte 1000 Social Media-Accounts soll es innerhalb der ARD geben. Eine zentrale Steuerung? – unmöglich! Zum Austausch mit Kollegen, z. B. auch über Sprachregelungen, gibt es eine ARD-interne Facebook-Gruppe der Social Media-Manager. Kritikern auf Twitter begegnen die ARD-Kommunikatoren mit einem umfassenden Monitoring und transparenter Kommunikation. Ist ein Thema zu komplex für 140 Zeichen, verweisen sie gern auf umfangreichere Darstellungen auf der Webseite oder auf Positionspapiere. Manchmal bietet es sich an, mit Kritikern nicht auf Twitter, sondern per E-Mail weiter zu diskutieren, erklärt Bastian Obarowski, Social-Media-Manager der ARD.

ARD als lernendes System

Die Nutzung der klassischen Medienangebote nimmt auch bei der ARD ab, dafür steigt die der Sozialen Medien exponentiell – eine Herausforderung für Technik und Personal. Die Tatsache, dass im Social Web jeder über Ereignisse berichten kann, erschwert es Journalisten zusehends die Informations- und Ereignislage korrekt zu bewerten. Dies zeigte sich z. B. in der Berichterstattung zur Kölner Silvesternacht 2015. Die ARD will hier weiter lernen und ihr Web-Angebot noch transparenter und benutzerfreundlicher auch für mobile Anwender gestalten.

dsc02404Für eine Zwischenbilanz sei es noch zu früh, so ARD-Kommunikationschef Walter Kehr. Was er sich für Ende 2017 wünsche, wenn der ARD-Vorsitz des MDR zu Ende geht? Dass die ARD einen Teil des verlorengegangenen Vertrauens zurückgewinnen kann durch bessere und transparentere Kommunikation. Und dass die Arbeitsgemeinschaft die kreative Power ihrer 20.000 Mitarbeiter wiederentdeckt und mit effizienten Strukturen gestärkt in die Zukunft startet.

Annika Ballin (DPRG Sachsen)

Fotos: [hprfoto2016]

MDR: Grundsätze werden überarbeitet

23. September 2016

hprfoto2016Michael Hiller vollversammlung-freie-2016-bDie Freien Mitarbeiter des Mitteldeutschen Rundfunks waren in der zurückliegenden Woche zu Freienvollversammlungen eingeladen. Die Vertretungen der Freien Mitarbeiter des Senders legten ihren Kolleginnen und Kollegen als Beschlussentwurf Grundsätze für ihre Tätigkeit vor. Die Grundsätze fixieren erstmals die Aufgaben, denen sich die Freienvertretungen des Senders verpflichtet fühlen. Die Versammlungen in Leipzig und Erfurt diskutierten das Papier und Fragen zur Verbindlichkeit der Grundsätze gegenüber dem MDR sowie den sich aus den Grundsätzen ergebenden möglichen juristischen Konsequenzen. Während sich die Erfurter Versammlung nicht für eine Abstimmung entscheiden konnte, fanden die Grundsätze in der Leipziger MDR-Zentrale prinzipiell breite Zustimmung mit der Aufforderung zur Überarbeitung. Zustimmung fand auch eine Neufassung der Präambel. Hierin soll deutlich gemacht werden, dass die Grundsätze lediglich die aktuelle Situation beschreiben, nicht aber die Ziele der Freienvertretungen. An den Vollversammlungen in Leipzig und Erfurt nahmen jeweils auch Vertreter der DJV-Landesverbände teil, die darauf hinwiesen, dass die Rechte der Freienvertretungen und die Forderungen der Freien nicht weitgehend genug dargestellt seien. Nach Ansicht des DJV müsse der Status der Freienvertretungen auch durch eine entsprechende Verankerung im MDR-Staatvertrag fixiert werden. (kmh)

Ich bekomme Geld…

22. September 2016

…von der VG Wort. Bin ich dann Mitglied*?

logo_vg-wortWahrscheinlich nicht. Rund 99 Prozent der Journalisten, die von der VG Wort einen Scheck oder eine Überweisung bekommen, sind keine Mitglieder, sondern nur so genannte Wahrnehmungsberechtigte.

Woran erkenne ich, dass ich Mitglied bin?
1. Sie haben die Mitgliedschaft beantragt, nachdem Sie mindestens drei Jahre lang einen Wahrnehmungsvertrag hatten,
2. Sie erhalten Einladungen zu Mitgliederversammlungen und
3. Sie bezahlen 10 € Mitgliedsbeitrag pro Jahr.

Das trifft alles nicht zu! Ich bin also noch nicht Mitglied.

Wie werde ich Mitglied der VG Wort?
Liegt Ihre durchschnittliche Ausschüttung pro Jahr bei mehr als 400 €?
Ja? Dann mailen Sie einen formlosen Aufnahmeantrag an vgw@vgwort.de!

Mehr zur VG Wort: http://www.vgwort.de

*Die Mitgliedschaft in der VG Wort ist wichtig, um Über die Verteilung an die Wahrnehmungsberechtigten mitzuentscheiden!

Ein Abend beim MDR…

21. September 2016

a-1…den kann man so und auch so verbringen. Beispielsweise in der MDR-Zentrale in Leipzig. Mitglieder von DJV und DPRG in Sachsen und Sachsen-Anhalt waren am gestrigen 20. September 2016 eingeladen, sich über die Öffentlichkeitsarbeit von MDR und ARD zu informieren. Rund zwanzig Interessenten waren der Einladung gefolgt und wurden nicht enttäuscht.  PR-Chef Walter Kehr und seine Mitstreiter Steffen Grimberg (im Bild links) und Bastian Obarowski (im Bild rechts) informierten über Wissenswertes, Interessantes und Kourioses aus der Öffentlichkeitsarbeit für die ARD, die, wie der Vorsitz der Intendantin Prof. Dr. Karola Wille, noch bis Ende 2017 in Leipzig beim MDR liegt. (mehr)
a-6Fotos: hprfoto

 

ARD. …und die PR kommt aus Leipzig

16. September 2016

VERDICHTUNG UND WAHRHEIT

MDR ARD k(23.08.2016) Wie richtet sich PR für nur kurze Zeit ein? Die Intendantin des Mitteldeutschen Rundfunks Prof. Karola Wille ist für zwei Jahre Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (ARD). Ein kleiner Mitarbeiterkreis ist für eben diese Zeit für die Öffentlichkeitsarbeit der ARD zuständig. Wie geht das praktisch? Dazu wollen wir am 20. September 2016 ab 18 Uhr in der MDR-Zentrale in Leipzig diskutieren. Die MDR-Öffentlichkeitsarbeit hat für uns folgendes vorbereitet:

1.   Begrüßung durch den Vorsitzenden der Kommunikationschefs der ARD Walter Kehr (evtl. Grußwort der ARD-Vorsitzenden Frau Prof. Dr. Karola Wille)

2.    Wie alles begann: Themen, Strukturen, Organisation – Vorbereitung auf den ARD-Vorsitz (Walter Kehr)

3.    Lost in Transformation oder: wer wandelt wen? Vom Verhältnis Sprecher – Journalismus (Steffen Grimberg)

4.    Sicher im Neuland: Facetten einer (online) Kommunikationsstrategie (Bastian Obarowski)

Eine gemeinsame Veranstaltung der DJV-Landesverbände Sachsen und Sachsen-Anhalt und der DPRG-Landesgruppen in Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Anmeldung bis zum 16.09.2016: info@djv-sachsen.de
(Begrenzte Teilnehmerzahl!)

ARD-Freienkongress Ende April in Berlin

6. April 2016

Die Interessenvertretungen der freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der ARD planen für den 22. und 23. April 2016 im rbb Berlin den ersten bundesweiten ARD-Freienkongress.

Der zweitägige Veranstaltung soll der Auftakt zu einem künftig jährlich stattfindenden Treffen sein, das die Interessen der freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im öffentlich-rechtlichen Rundfunk in den Mittelpunkt stellt. Veranstalter sind die Interessenvertretungen für Freie der ARD-Anstalten und des Deutschlandradios in Zusammenarbeit mit dem DJV und ver.di und. Ziel ist, das die Freien miteinander ins Gespräch kommen. Der Kongress soll aber auch die Möglichkeit schaffen mit den Führungskräften der Sender, Medienpolitikerinnen und -politikern, Personal- und Rundfunkräten Kontakte aufzubauen.
In Podiumsdiskussionen, Workshops und verschiedenen Informationsveranstaltungen sollen wichtige Aspekte der ganz speziellen Situation der Freien im öffentlich-rechtlichen Rundfunk beleuchtet werden. Daneben gibt es Service- und Beratungsangebote, z.B. zur Altersvorsorge, zu Urheberrechts- oder Versicherungsfragen.

Programm Freienkongress  |  Anmeldeformular

Kalender: Sone und sone

28. November 2015

Es gibt Kalender, die geheimnisvolles verbergen und solche, die ihre Informationen permanent preisgeben und zum Planen einladen… Ab 1.12. hängen sie vielleicht für kurze Zeit ganz dicht beieinander: Adventskalender und DJV-Sachsen-Jahresplaner 2016*. Wer letzteren noch nicht hat, der kann ihn bis zum 30. November noch ordern und bekommt ihn garantiert gratis zugeschickt. Drauf ist alles was ein/e sächsische/r Journalist/in wissen muss. Von November bis Januar. Mehr Jahr geht kaum: (Sächsische) Feiertage, wichtige Termine, die Ferien der Kinder …und der P/L-Tag ist jeweils mit „Mo“ gekennzeichnet;-)
*Mitglieder des DJV Sachsen haben ihn immer!

Bestellen: bis 30.11.2015 über info@djv-sachsen.de

Journalismus in der Grenzregion

19. November 2015

dpjp grenzkaro (1)Ein Sonderpreis für „Journalismus in der Grenzregion“ gehört auch 2016 zum Preis-Repertoire des Deutsch-Polnischen Journalistenpreises. Vergeben wird er gemeinsam mit Auszeichnungen in den drei Kategorien Print, Hörfunk und Fernsehen. Die Veröffentlichungen müssen zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2015 gedruckt, gesendet oder im Internet veröffentlicht worden sein. Einsendeschluss ist der 10. Januar 2016.

Der Deutsch-Polnische Journalistenpreis wird von der Robert Bosch Stiftung, der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und sechs Partnerregionen – den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und dem Freistaat Sachsen sowie den drei Woiwodschaften Westpommern, Lebuser Land und Niederschlesien – gestiftet. dpjp2016Verkündet und geehrt werden alle Preisträger im Rahmen der Deutsch-Polnischen Medientage, die vom 11.-12 . Mai 2016 in Leipzig stattfinden.

Die bewährte professionelle Plattform bietet bereits zum 9. Male Journalisten und Medienexperten aus beiden Ländern die Chance zum gegenseitigen Austausch und zur persönlichen Begegnung. In einem Medienforum werden aktuelle und grundsätzliche Fragen der Berichterstattung im Umfeld der deutsch-polnischen Beziehungen aufgegriffen und mit hoch karätigen Experten in einer offenen Atmosphäre diskutiert und reflektiert. Dadurch wollen die Projektpartner den Dialog der Medienschaffenden zwischen Deutschland und Polen fördern. Die eingereichten Veröffentlichungen sollen dazu beitragen, das Wissen von Deutschen und Polen übereinander zu erweitern, das gegenseitige Verständnis von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft zu verbessern, das Alltagsleben auf beiden Seiten dem jeweiligen Nachbarn näher zu bringen und das Zusammenleben in der Europäischen Union zu fördern.

Ausschreibung Deutsch-Polnischer Journalistenpreis Tadeusz Masowiecki 2016    Polski

Freientag beim MDR

27. September 2015

Nicht ganz so zahlreich wie im Vorjahr… aber sie kamen, die Freien des Mitteldeutschen Rundfunks. Und das Programm des Freientages  am 26. September 2015 in Leipzig bot – wie im Vorjahr – Talkrunden zur Situation der Freien und des MDR insgesamt. Im Mittelpunkt stand diesmal die eben getroffene Tarifeinigung. Erreicht wurde sie nach einem mehrstündigen Warnstreik, bei dem die für alle Freien wichtige nachhaltige Erhöhung der Effektivhonorare erkämpft wurde.

Der DJV Sachsen hatte sich am Samstag darauf eingestellt und lud zum Feiern ein…    Fotos [hprfoto]

DJV-Info 09/2015: Termine, Termine

22. September 2015

Newsletter 2014 pLiebes Mitglied, 

die Freien beim Mitteldeutschen Rundfunk können sich freuen. Am Freitag ist es gelungen, den MDR endlich davon zu überzeugen, dass auch Honorare dynamisch wachsen müssen. Dank eines mehrstündigen Warnstreikes am Standort Leipzig und intensiver Verhandlungen gelang es, dem MDR eine entsprechende Zusage abzuringen. Erstmals haben damit auch alle MDR-Freien nachhaltig etwas von den vereinbarten linearen Vergütungserhöhungen. (Details dazu in unserem tarifblog) 

Zukunft ist für alle wichtig. Deshalb die folgenden Termine:  

opunktOptimierung der Altersvorsorge am 26. September 2015, 11 bis 12 Uhr, Leipzig, Mediacity
(geeignet für Feste und Freie – mit einem Berater der Presseversorgung, persönliche Beratung ist möglich)
 

opunktTag der Freien beim MDR am 26. September 2015, ab 12 Uhr, Leipzig, Mediacity

opunktleMoMo mit der Intendantin des Leipziger Dokfilm-Festivals am 28. September, 20 Uhr in Leipzig, Cafe Grundmann

opunktWebpräsenz oder Webblog mit WordPress am 9./10. Oktober 2015 in Dresden, Sozialwerk des DJV Sachsen
(Referent ist Karl-Heinz Schmidt, Dresden)

opunktFreiberuflich! …und alles bedacht? am 24. Oktober 2015, 10 bis 15 Uhr
(Ein Check up für frische Freiberufler und solche, die es werden wollen. Referentin ist die Dresdner Unternehmensberaterin Barbara Rauthe-Reichenbach.)
 

Bitte melden Sie sich an und beachten Sie auch die aktuellen Weiterbildungsangebote auf unseren Internetseiten sowie bei twitter und facebook.
Bei Fragen zu den Seminaren kontaktieren Sie bitte die Geschäftsstelle. Wundern Sie sich bitte nicht über die extrem langen Links – sie führen zu unserer im Aufbau befindlichen neuen Internetpräsenz.

Ihr DJV Sachsen

 

Der MDR baut um

10. Juli 2015

mdr-leipzig-sonnig-p [hprfoto]Umstrukturierung ist das Zauberwort der MDR-Intendantin Prof. Karola Wille, das vielen Mitarbeitern der Dreiländer-Anstalt auch Unbehagen bereitet. Besonders die beim MDR zahlreich beschäftigten Freien blicken in eine unklare Zukunft. Wie es konkret weitergehen soll, wird intern in Projektgruppen beraten, die ein Lenkungsausschuss führt. In einer ganztägigen Präsentation, zu der über 100 Mitarbeiter eingeladen waren, wurden am 6. Juli 2015 Projektergebnisse und die Startaufstellungen zum 1. Januar 2016 vorgestellt. Inhaltlich geht es dabei vor allem um Trimedialität. Diese soll die neuen Struktureinheiten Informations-Ressort, Kultur-Ressort, Ressort Wissen, Bildung, Medienkompetenz und Junge Angebote bestimmen. Auch stehen wichtige Maßnahmen für die Weiterentwicklung der Trimedialität in den drei Landesfunkhäusern an.

In einer MDR-Intranet-Info heißt es: „Intendantin Karola Wille zeigte sich sehr erfreut über die Ergebnisse der Arbeit der direktionsübergreifend zusammengesetzten Projektgruppen in den vergangenen neun Monaten: ‚Es wurden für die Ressorts sowie die Abläufe innerhalb der Landesfunkhäuser und zwischen den Ressorts und den Funkhäusern effektive Strukturen und Prozesse für ein trimedial integriertes Arbeiten entwickelt. Dabei aufgedeckte Synergien dienen der publizistischen Stärkung unserer Angebote, vor allem der Stärkung der Telemedien‘, hob die Intendantin hervor.“

Ob grundsätzliche personelle Veränderungen, Personalaufstockung oder -abbau zu erwarten sind, spielt bei den gegenwärtigen Diskussionen im MDR offensichtlich keine Rolle. Die aus den strukturellen Veränderungen zum 1. Januar resultierenden Anpassungen MDR-interner Regelungen sehen nach der Intranet-Mitteilung keinen Zugriff auf bestehende Tarifvereinbarungen vor. (kmh)

DJV-Info 05/2015: VG Bild-Kunst… Sommerfest, Tarifverhandlungen, Mitgliederaktion und Bloggerstammtisch

1. Juni 2015

Newsletter 2014 p
Liebe Kollegin, lieber Kollege,

opunkt auch im 25. Jahr unseres Bestehens haben Sie wieder die Möglichkeit, die Reihen des Verbandes zu stärken. Wie bisher können Sie auch bei unserer Aktion Mitglieder+20.15 den DJV empfehlen und selbst profitieren. Gewinnen Sie ein Mitglied, dann erhalten Sie am 25. Januar 2016 die Hälfte Ihres im Jahr 2015 gezahlten DJV-Mitgliedsbeitrages zurück. Das neue DJV-Mitglied zahlt in diesem Jahr (also bis zum 31. Dezember 2015) nur die Hälfte des Beitrages entsprechend unserer Beitragsordnung. Wenn Sie den DJV Sachsen empfehlen wollen, dann handeln Sie bitte schnell. Das Angebot gilt nur noch bis Ende Juni. In den zurückliegenden Jahren kamen durch diese kollegiale Mitgliedergewinnung mehr als 50 Journalistinnen und Journalisten zum DJV Sachsen. Bei allen, die daran mitgewirkt haben, bedanken wir uns bei dieser Gelegenheit.

opunkt Versorgungsfragen der Mitglieder sind dem DJV sehr wichtig. Wir verweisen daher an dieser Stelle erneut auf die Verwertungsgesellschaften (VG Wort, VG Bild-Kunst) und das Presseversorgungswerk. Lebensversicherungen haben derzeit kein allzu gutes Image. Dennoch sind sie die beste Vorsorgelösung für Alter, Berufsunfähigkeit und die Angehörigen im Fall der Fälle. Die Gesamtverzinsung der Presseversorgung ist übrigens seit Jahren Spitze: aktuell 4,6 Prozent. Bei der Presseversorgung versicherte Mitglieder erhalten in diesen Tagen ihre Standmitteilung. Wenn Sie dazu oder insgesamt zur Altersvor sorge Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle. Wir helfen gern weiter und vermitteln ggf. auch kompetente Ansprechpartner. Für Mitglieder der VG Bild-Kunst an dieser Stelle noch der Hinweis auf die alljährliche Jahresversammlung am 11. Juli 2015. Bitte übertragen Sie dem DJV Ihre Stimme! Die Unterlagen dazu finden Sie im Anhang sowie in unserem blog intern. Bitte vergessen Sie nicht, diese auch abzusenden. Ihre Stimme ist wichtig!

opunkt Vor allem an unsere jungen Mitglieder richtet sich das Angebot zu einem Ausflug gemeinsam mit tschechischen Kolleginnen und Kollegen zum EU-Parlament nach Brüssel. Vorgesehen sind Besuche im Parlament und Gespräche mit sächsischen und tschechischen Abgeordneten. Natürlich wird die Interessenvertretung von Tschechen und Deutschen in der EU im Mittelpunkt stehen. Die Teilnehmer haben auch Gelegenheit für individuelle Recherchen. Der Aufenthalt in Brüssel ist kostenfrei. Nach langer Ankündigung ist die Exkursion nun für 7. Bis 9. September 2015 geplant. Bitte melden Sie sich rechtzeitig an, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung: info@djv-sachsen.de

opunkt Beim Mitteldeutschen Rundfunk haben im Mai die Verhandlungen für einen Vergütungstarif begonnen. Der DJV Sachsen ist der Tarifkommission mit mehreren Kollegen vertreten. Alle aktuellen Informationen finden Sie in unseren tarifblog bzw. am Tag der Verhandlungen auch über twitter. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 10. Juni 2015 statt.

opunkt Die sächsischen Blogger treffen sich nach einem Abstecher nach Leipzig am 11. Juni zum 3. Stammtisch wieder in Dresden.

opunkt Alle Senioren sind zu den nächsten Veranstaltungen der Seniorengruppe am 25. Juni 2015 auf Schloss Klippenstein in Radeberg eingeladen. Nähere Informationen gibt’s im Seniorenblog.

Alle Informationen auch zu Veranstaltungen wie Dresdner Dialog und LeMoMo in Leipzig sowie zu DJV-Seminaren finden Sie im Internet – aktuell immer über twitter und facebook  sowie in unseren blogs…

Ach ja: Unser Sommerfest im 25. Jahr! Wir treffen uns wieder im Garten der Geschäftsstelle und zwar am Freitag, dem 3. Juli 2015, ab 18 Uhr.

Ihr DJV Sachsen

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MDR-Zentrale hat neuen Freienrat

8. Mai 2015

mdr-leipzig-sonnig-p [hprfoto]Beim Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) wurden in den vergangenen Tagen neue Freien-Sprecherräte gewählt. Aufgerufen waren so auch in Leipzig alle Freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Drei-Länder-Anstalt.
Mehr als 200 Freie beteiligten sich hier. Damit lag die Beteiligung wesentlich über der bei der letzten Wahl. Der Freienrat spricht von einer 50 Prozent höheren Wahlbeteiligung. Insgesamt wurden 206 Stimmzettel abgegeben. Alle neun Kandidaten wurden gewählt. Die meisten Stimmen erhielt Carsten Dieckmann, gefolgt von Petra Böhm und Rüdiger Trojok. Weitere Mitglieder des Sprecherrates sind Jan-Markus Holz, Ronny Krappmann, Jörg Schwulst, Floria Weichert, Tom Wohlrabe und Christian Wolf.

Der DJV Sachsen gratuliert allen Gewählten und wünscht viel Erfolg bei der Vertretung der Interessen der Freien.

http://www.mdr-freie.de

Ausschreibung für MDR-Volontariate

22. April 2015

mdr-leipzig-sonnig-p [hprfoto]Für sein Redaktionsvolontariat schreibt der MDR ab sofort wieder zehn Plätze aus. Wer die regionale Berichterstattung genauso liebt wie die Überlegung, welches Social Media Tool sich am besten für das Erzählen einer Geschichte eignet, wer gern in einem Team Projekte umsetzt, wer gern auf Leute zugeht und ein ernsthaftes Interesse an deren Fragen hat, wer Lust hat, hartnäckig nachzuhaken und die Ergebnisse spannend erzählen will, der ist hier richtig. Das alles sind wichtige Voraussetzungen, um es in das Auswahlverfahren zum 22. Redaktionsvolontariat des MDR zu schaffen. Start ist am 01.03.2016.

Weiterhin schreibt der Mitteldeutsche Rundfunk wieder zehn Plätze für sein trimediales Volontariat aus. Es dauert 24 Monate. Den Nachwuchsjournalisten wird eine fundierte Ausbildung geboten, die sich aus Seminaren, Trainings, Projekten und Praxisstationen bei Radio und Fernsehen sowie den Telemedien zusammensetzt. Die Ausbildung verknüpft nicht nur die drei Medien, sondern findet auch in allen drei Ländern des MDR-Sendegebiets Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen statt.

Bewerbungsschluss ist der 30.04.2015

Das Volontariat richtet sich an Hoch- oder Fachschulabsolvent/innen, die bereits über erste journalistische Erfahrungen verfügen – vorzugsweise in den elektronischen Medien. Der Umgang mit Internet und Social Media sollte ihnen vertraut sein. Voraussetzungen sind außerdem eine sehr gute Allgemeinbildung, Interesse am aktuellen Geschehen sowie am MDR und seinen Angeboten, sichere Deutsch-,

Fremdsprachen- und PC-Kenntnisse. Interessenten senden ihre Bewerbung für das Redaktionsvolontariat schriftlich mit klassischen Unterlagen (Bewerbungsschreiben, tabellarischer Lebenslauf, Zeugniskopien,

Praktikumsnachweise) an folgende Anschrift:  

MDR, HA Personal und Organisationsentwicklung, BildungsCentrum, 04360 Leipzig.  

Weitere Informationen zur Ausbildung und zu den inhaltlichen Anforderungen unter www.mdr.de/volontariat.

 

 

MDR-Freienrat soll neu gewählt werden

9. April 2015

mdr-leipzig-sonnig-p [hprfoto]Die Freien Mitarbeiter des Mitteldeutschen Rundfunks in Leipzig sind Anfang Mai aufgerufen, ihren Feienrat zu wählen.
Das bestehende Gremium wurde vor zwei Jahren gewählt. Da inzwischen zwei Mitglieder ausgeschieden sind, weil sie im MDR fest angestellt wurden, macht sich nunmehr die Neuwahl erforderlich.
Das von der MDR-Geschäftsführung weitgehend anerkannte Gremium wolle sich personell wieder verstärken und seine Tätigkeit im Interesse aller Freien auf mehr Schultern verteilen, heißt es in einer Mitteilung des derzeit aktiven Freienrates. Erreicht werden soll im neu zu wählenden Freienrat mit mehr Mitgliedern möglichst einen Querschnitt aller Freien abzusichern.

Die Wahl wird vom 5. bis 7. Mai 2015 stattfinden. Kandidaten werden bis zum 30. April aufgestellt. Dazu können sich Interessierte über die E-Mail-Adresse sprecherrat-freie@mdr.de oder persönlich melden.
http://www.mdr-freie.de/

Wieder ein Podium wider Lügenpresse

30. März 2015

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Im abgedunkelten Saal 3 des Dresdner Kongresszentrumes wurde „die Lügenpresse“ befragt: Stefan Locke (FAZ), Ine Dippmann (MDR-Hörfunk), Prof. Wolfgang Donsbach (Kommunikationswissenschaftler) und Heinrich Maria Löbbers (Sächsische Zeitung) Foto: Bilal Mahmoud


Volksbeschuss bei Bürgerkonferenz

von Andreas Herrmann

Dresden. Die „Lügenpresse“ ist dank der Unwortwahl einer deutschen Jury in aller Munde. Und – unter heimlicher Schadenfreude der Politik – seit rund einem Jahr unter permanenten, im Winter stark angewachsenen Volksbeschuss, besonders seitens des gemeinen Ossi aus dem Hinterhalt politischer Desorientierung.
Grund ist der Umgang mit diversen Konflikten: Gaza, Krim, Friedensmahnwachen, Anti-Islamisierungsdemos europäischer Patrioten und nun auch noch TTIP und Griechenland – die Schere zwischen der veröffentlichten Meinung der Politiker in den „Systemmedien“ und „der Wahrheit“ der eigenen wie öffentlichen Meinung scheint auf die 180-Grad-Grenze zu zusteuern.
Zweimal lud der nun emeritierte Direktor des Instituts für Kommunikationswissenschaft (IfK) an der TU Dresden, Prof. Wolfgang Donsbach, zum Thema Vertrauenskrise und Glaubwürdigkeitsverlust sächsische Journalisten aufs Podium, zwei Mal gab es völlig unterschiedliche Eindrücke.
(more…)

Wir suchen Pressefotos aus 25 Jahren!

17. Februar 2015

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, 

der DJV Sachsen besteht in diesem Jahr seit 25 Jahren. Aus diesem Anlass wollen wir die diesjährige Fotoausstellung in der Berliner Vertretung des Freistaates im Mai/Juni für die Präsentation der besten sächsischen Pressefotos der zurückliegenden Jahre nutzen. Mit dabei sind natürlich die preisgekrönten Bilder unserer zwei Fotowettbewerbe. Zusätzlich kann sich jeder Bildjournalist beteiligen. Da könnte sich durchaus auch ein Blick in die Bilderkiste lohnen!

Fotoausstellung 25 1 [hprfoto]
Alle Pressefotografen und Bildjournalisten sind aufgerufen: Schicken Sie uns Ihr bestes/liebstes Foto! Ausreichend ist eine Bild-Datei. Wir übernehmen dann die Entwicklung und Rahmung.

Einsendeschluss ist der 31.03.2015. Alle Einsender, deren Bilder verwendet werden, werden zur Eröffnung der Ausstellung am 12. Mai 2015 nach Berlin eingeladen. 

Einsendungen bitte an presse@djv-sachsen.de 

DJV-Info 14/2014: Mentoring | Verbandstag | Seniorenblog

30. Oktober 2014

Newsletter 2014 p

Der newsletter vom 30. Oktober informiert über den bevorstehenden Verbandstag, aktuelle Veranstaltungen und Angebote:

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

  1. in der kommenden Woche treffen sich 270 Delegierte aus allen Landesverbänden des Deutschen Journalistenverbandes zum Verbandstag in Weimar. Das alljährliche Großereignis des DJV findet diesmal mit allerlei Neuerungen statt: Der Verbandstag 2014 ist einen Tag kürzer, die Abstimmungen sollen erstmals elektronisch stattfinden und einige Dokumente werden ebenfalls nur noch digital vorliegen. Die Delegation des DJV Sachsen (insgesamt 12 Mitglieder) reist mit zwei Anträgen und einer Resolution im Gepäck nach Weimar. Was damit und insgesamt am 3. und 4.11. in der Klassikerstadt geschieht, können Sie im Internet verfolgen. Wir werden in unserem blog intern sowie über twitter und facebook aktuell aus Weimar berichten. Der Bundesverband informiert ab dem 3.11.2014 unter www.djv.de/verbandstag
  2. Ein Bundesverbandstag ist für die Landesverbände immer auch eine gute Gelegenheit, sich zu vergleichen. Da gibt es durchaus Wettbewerb zugunsten der Mitglieder. Ein Kriterium ist beispielsweise das Angebot eines Mentoring-Programmes. Nur die größeren Landesverbände bieten ihren Mitgliedern Mentoring an. Der DJV Sachsen gehört dazu: Mit 1300 Mitgliedern nicht unbedingt einer der Großen, rangiert er im Mittelfeld, Mentoring ist aber seit einigen Jahren ein Angebot unseres Landesverbandes. Zwei Runden gab es bereits. Die Bewerbungsfrist für die aktuelle Runde endet am Freitag, dem 31.10.2014. Allerdings wird das Programm nur gestartet, wenn mindestens zehn Interessenten zusammenkommen. Dies ist noch nicht erreicht – es lohnt sich also, noch den Bewerbungsbogen auszufüllen: http://www.djv-sachsen.de/Bewerbungsbogen_DJV_Sachsen_2014.pdf Übrigens: Gesucht werden immer auch Mentoren! Bitte melden Sie sich, wenn Sie interessiert sind. Bei dieser Gelegenheit ein paar weitere Termine:
  3. Der 2. Gemeinsame Jahresauftakt der sächsischen Kommunikationsverbände ist für den 21. Januar 2015 geplant.
  4. Am 24. Januar 2015 wiederholen wir unser Tages-Seminar „Schwarze Zahlen für Freie“ und für Ende Februar/Anfang März planen wir gemeinsam mit dem Sächsischen Künstlerbund eine Tagesveranstaltung zum Thema Urheber- und Persönlichkeitsrechte, was sich speziell an die Bildautoren wendet. Beide Veranstaltungen finden in Dresden statt.
  5. Mit der Problematik „Für den Beruf leben, aber auch von ihm leben“ beschäftigt sich eine Abendveranstaltung, die wir gemeinsam mit der IGFF am 4.11.2014 in Leipzig anbieten.
  6. Ebenfalls in Leipzig: Der nächste (verschobene) leMoMo-Treff am 5.11.2014. Gast ist Karoline Scheer – Radio ihre erste große Liebe.
  7. Am 18.11.2014 liest unser Mitglied H. S. Eglund beim Freiheitsfest in Meißen aus seinem Roman „Die Glöckner von Utopia“ (Eine Einladung hängt an).
  8. Die DJV-Senioren treffen sich im November am 20. 11. Im Sächsischen Staatshauptarchiv in Dresden und können dies und weitere Themen übrigens ab sofort in ihrem eigenen blog veröffentlichen und lesen: http.//senioren.djv-sachsen.info. Zu allen Veranstaltungen sind Sie herzlich eingeladen. Die Teilnehmergebühr für die Tagesseminare teilen wir noch mit. Die anderen Veranstaltungen sind eintrittsfrei.

Bitte vergessen Sie nicht, rechtzeitig Ihren Presseausweis für 2015 zu beantragen. Als Mitglied können Sie dies wie immer unkompliziert per E-Mail oder Internetformular tun. Das gilt auch für das Autopresseschild. Bitte überprüfen Sie vorher, ob alle Angaben auf Ihrem aktuellen Ausweis exakt sind und teilen Sie uns ggf. auch andere Änderungen rechtzeitig mit.

Kommen Sie gut in den November! Ihr DJV Sachsen
(Kontakt zur Geschäftsstelle: info@djv-sachsen.de, TL: +49 351 252 74 64)

 

Vom Beruf leben…

29. Oktober 2014
„Für den Beruf leben, aber auch von ihm“ – wie das gut geht, das wollen wir alle wissen und haben uns Freien-Coach Barbara Rauthe-Reichenbach (www.kreacon.de) eingeladen – als gemeinsame Veranstaltung von IGFF und DJV Sachsen.
Wie verhandelt man sinnvoll und erreicht sein Ziel, wie plant man ein Budget, von dem man auch ordentlich leben kann und kann sich auch noch Kranken- und Rentenversicherung leisten? Dazu mehr:

Dienstag – 4. November 2014 – 20:00 Uhr
Mediencampus Villa Ida – Seminarraum 1 im 1.OG
Poetenweg 28 – 04155 Leipzig

 


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