Ginzel beim leMoMo: „Wenn’s unerträglich wird…

…muss man es öffentlich machen“

Das Video, das Arndt Ginzel nach den Dreharbeiten für „Frontal 21“ in Dresden ins Netz gestellt hat, bewegte unzählige Kollegen, wurde tausendfach kommentiert und geteilt.

Er selbst finde den Film „schrecklich alltäglich“, räumte Ginzel beim Journalisten-Stammtisch LeMoMo* ein. Die Polizei habe nicht gewusst, was sie tun solle, hielt ihn und einen Kameramann 45 Minuten lang fest. Wie sollten sich Kollegen in solchen Situationen verhalten? „Auf alle Fälle selbstbewusst bleiben. Und darauf bestehen, dass man hier einen Auftrag zu erfüllen hat und unterstützt werden möchte“, riet der freie Journalist seinen mehr als 20 Kollegen, die ins Leipziger Seaside Park Hotel gekommen waren.

Ginzel dankte dem DJV Sachsen für die Unterstützung. Schon am Tag darauf hatte der sächsische DJV die Behinderung des Teams via twitter kritisiert. Danach gab es zahlreiche Statements des Landesverbandes in verschiedenen Medien.

Bedenken hat Ginzel bei der aktuellen Regierungserklärung von Ministerpräsident Michael Kretschmer zu den Vorkommnissen in Chemnitz: „Ich frage mich, wie ernst man die Ankündigung nehmen soll, sich von AfD, Pegida & Co. abzugrenzen.“ Nach wie vor versuche der sächsische Ministerpräsident, „die pressefeindlichen Reflexe der rechten Anhängerschaft zu bedienen“.

*leMoMo – das sind legendäre Montags-Momente, meistens am letzten Montag im Monat. Der Stammtisch für junge und jung gebliebene Journalisten in Leipzig. Immer kostenlos, nie umsonst. Eine Initiative des DJV Sachsen.

 

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