Archive for November 2015

Kalender: Sone und sone

28. November 2015

Es gibt Kalender, die geheimnisvolles verbergen und solche, die ihre Informationen permanent preisgeben und zum Planen einladen… Ab 1.12. hängen sie vielleicht für kurze Zeit ganz dicht beieinander: Adventskalender und DJV-Sachsen-Jahresplaner 2016*. Wer letzteren noch nicht hat, der kann ihn bis zum 30. November noch ordern und bekommt ihn garantiert gratis zugeschickt. Drauf ist alles was ein/e sächsische/r Journalist/in wissen muss. Von November bis Januar. Mehr Jahr geht kaum: (Sächsische) Feiertage, wichtige Termine, die Ferien der Kinder …und der P/L-Tag ist jeweils mit „Mo“ gekennzeichnet;-)
*Mitglieder des DJV Sachsen haben ihn immer!

Bestellen: bis 30.11.2015 über info@djv-sachsen.de

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Vorsicht Falle!

24. November 2015

Da gibt es ein „Europäisches Zentralverzeichnis zur Erfassung und Veröffentlichung von Umsatzsteuer-Identifikationsnummern“, was zurzeit mit einem Formular die Daten von Unternehmen abfragen und diese dann im Internet veröffentlichen will. Hier ist Vorsicht geboten! Der Spaß, denn mehr ist es nicht, könnte teuer werden! Der Trick scheint immer wieder zu funktionieren: Füllt man das Formular aus und bestätigt dies mit der Unterschrift, dann ist eine Gebühr von 760 Euro fällig. Daraus werden dann schnell 2280 Euro, denn die Laufzeit beträgt 36 Monate. Und Achtung: „Der Auftrag zur Eintragung verlängert sich um jeweils ein Jahr, wenn er nicht mindestens drei Monate vor Ablauf der jeweiligen Vertragsdauer gekündigt wird.“ Wer sich nicht abzocken lassen will, sollte die ominöse Aufforderung ignorieren! Ein Vertragsrücktritt ist für Unternehmer, dazu zählen auch freie Journalisten, nicht möglich!

Alle Informationen zur USt-IdNr.

Journalismus in der Grenzregion

19. November 2015

dpjp grenzkaro (1)Ein Sonderpreis für „Journalismus in der Grenzregion“ gehört auch 2016 zum Preis-Repertoire des Deutsch-Polnischen Journalistenpreises. Vergeben wird er gemeinsam mit Auszeichnungen in den drei Kategorien Print, Hörfunk und Fernsehen. Die Veröffentlichungen müssen zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2015 gedruckt, gesendet oder im Internet veröffentlicht worden sein. Einsendeschluss ist der 10. Januar 2016.

Der Deutsch-Polnische Journalistenpreis wird von der Robert Bosch Stiftung, der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und sechs Partnerregionen – den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und dem Freistaat Sachsen sowie den drei Woiwodschaften Westpommern, Lebuser Land und Niederschlesien – gestiftet. dpjp2016Verkündet und geehrt werden alle Preisträger im Rahmen der Deutsch-Polnischen Medientage, die vom 11.-12 . Mai 2016 in Leipzig stattfinden.

Die bewährte professionelle Plattform bietet bereits zum 9. Male Journalisten und Medienexperten aus beiden Ländern die Chance zum gegenseitigen Austausch und zur persönlichen Begegnung. In einem Medienforum werden aktuelle und grundsätzliche Fragen der Berichterstattung im Umfeld der deutsch-polnischen Beziehungen aufgegriffen und mit hoch karätigen Experten in einer offenen Atmosphäre diskutiert und reflektiert. Dadurch wollen die Projektpartner den Dialog der Medienschaffenden zwischen Deutschland und Polen fördern. Die eingereichten Veröffentlichungen sollen dazu beitragen, das Wissen von Deutschen und Polen übereinander zu erweitern, das gegenseitige Verständnis von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft zu verbessern, das Alltagsleben auf beiden Seiten dem jeweiligen Nachbarn näher zu bringen und das Zusammenleben in der Europäischen Union zu fördern.

Ausschreibung Deutsch-Polnischer Journalistenpreis Tadeusz Masowiecki 2016    Polski

Dresdens Blogportal stellt sich vor

16. November 2015

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Der kleine Nebenraum im Café B’Liebig platzte zum 4. DJV-Bloggerstammtisch am 29. Oktober aus allen Nähten. 21 Blogger und Onliner aus der Stadt diskutierten hier in entspannter Runde beim Bier – und löcherten die Erfinder des neuen Portals „Hey Dresden“ mit ihren Fragen.

„Hey Dresden“ ist ein Projekt der Agentur Markenzoo eG, die das Ganze im Juni dieses Jahres, nach eigenen Aussagen zunächst auf Selbstausbeutungsbasis, startete. Ziel sei es, die Bloggerszene der Stadt in einem regionalen Portal zu bündeln, frei nach dem Vorbild von jetzt.de, dem Jungen Onlinemagazin der Süddeutschen Zeitung. Angefangen hat es in Dresden mit Beiträgen aus einer Handvoll Blogs: Zu den Urgesteinen von „Hey Dresden“ gehören Jan Frintert (Neustadtgeflüster), Matthias Neidhardt (Sachsen erkunden) und Heiko Weckbrodt (Oiger), nach und nach sollen nun weitere hinzukommen. Denn das Portal lebe von der Vielfalt, sagen die Gründer.

Finanziert über Werbung und bezahlte PR-Beiträge, aber ganz ohne Banner wollen die Väter des Portals mit „Hey Dresden“ ein reines Unterhaltungsmagazin für die Stadt etablieren. Harte News wird man hier selten finden, lieber wählen sie langlebige Magazintexte aus. Die Blogger geben ihre Beiträge gegen ein (sehr) geringes Entgelt und gegen Verlinkung der eigenen Seite in Vollversion an „Hey Dresden“ weiter, dublicate content bei Google werde mit dem Canonical Tag vermieden. „Den Trust, den wir mit dem Portal bei Google aufbauen, geben wir wiederum an die Blogger weiter. Die Blogs sollen nicht leiden“, sagte Marcus Franke von „Hey Dresden“. Die Blogger hätten beim Posten immer den zeitlichen Vorsprung. Inwiefern sich die Reichweite von Blogs, die dem Portal ihre Artikel zur Verfügung stellen, erhöht, dazu haben die Jungs bislang aber noch keine aussagekräftigen Zahlen parat.

So lobenswert das Pilotprojekt für die Bloggerszene auch sein mag, eine Auswahl der Beiträge nach journalistischen Grundregeln kann durch eine Onlineagentur sicher nicht – allenfalls unzureichend – erfolgen. Die Portal-Gründer setzten in erster Linie auf eine möglichst bunte Mischung, langlebige „Schönwetter-Themen“ und wollen thematische Dopplungen auf der Seite natürlich vermeiden. Der inhaltliche Fokus liegt auf Dresden und auf privaten Blogprojekten, Unternehmensblogs sind nicht erwünscht. Die eigentliche Arbeit am Portal erfolge nach wie vor in Feierabendarbeit. „Wir ziehen für uns da keinen Cent raus, alles Geld, das wir verdienen, stecken wir wieder in das Portal“, sagen die „Hey Dresden“-Chefs.

Foto & Text: Nicole Czerwinka

Presseausweis 2016 jetzt beantragen

9. November 2015

Mitglieder des DJV Sachsen können ab sofort ihren Presseausweis für das kommende Jahr beantragen. Dazu gibt es ein neu gestaltetes Formular auf der ebenfalls neuen Webpräsenz des Landesverbandes. Die vereinfachte Beantragung geht so nur beim DJV Sachen und ist nur möglich, wenn bereits ein Presseausweis beantragt und 2015 durch den Landesverband ausgestellt wurde. Mitbeantragt werden kann auch das Autopresseschild für 2016. Das Formular ermöglicht auch eine Spende für das Sozialwerk des DJV Sachsen.

Journalistinnen und Journalisten, die kein DJV-Mitglied sind, können beim DJV Sachsen den Antrag für den Presseausweis 2016 ebenfalls unter www.djv-sachsen.de aufrufen.

PA-Antrag für Mitglieder   |   PA-Antrag Nichtmitglieder

DJV-Verbandstag ab heute in Fulda

1. November 2015

Beim diesjährigen Verbandstag des Deutschen Journalisten-Verbandes vertreten den DJV Sachsen: Ine Dippmann, Dr. Jürgen Schlimper, Lars Radau, Gisela Bauer, Jana Mundus, Nikole Czewinka, Andreas Herrmann, Ute Franke, Klaus Wilk und Hartmut Weise. Der Verbandstag findet von heute an bis zum Dienstag in der Esperanto-Halle in Fulda statt. Gewählt wurden die Delegierten auf der Mitgliederversammlung des DJV Sachsen im Jahr 2014 in Riesa.

Beim Bundesverbandstag gibt es einen Wechsel an der Spitze des DJV. Michael Konken tritt als Bundesvorsitzenden nach 12 Jahren nicht erneut an. Seinen Bericht quittierten die rund 300 Delegierten am Sonntag mit langanhaltendem Beifall. Für den Bundesvorsitz gibt es zwei Kandidaten: Prof. Dr. Frank Überall und Alexander Fritsch. Die Wahlen für den insgesamt siebenköpfigen Bundesvorstand stehen am morgigen Montag an.

Verbandstag


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